Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 7
cm breit; zimtbräunlich oder zimt- bis olivgelblich; glockig gewölbt, Huthaut kahl, filzig-schorfig oder feinschuppig,
Hutunterseite:
Lamellen breit angewachsen, etwas gedrängt, zinnober- bis blutrot, im Alter braunrot
Stiel:
max. Stielgröße 9
cm, max. Stielbreite 0.8
cm; mehr oder weniger zylindrisch, chromegelb bis messinggelb, Basis manchmal schwach rötlich überfasert
Fleisch:
blassgelblich bis ockergelb
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rostbraun bis roströtlich, elliptisch bis apfelkernförmig, feinwarzig
typ.
Begleitpflanze:
Torfmoose, Heidelbeere
Geruch:
rettichartig oder nach Jod
Geschmack:
rettichartig
bevorzugter
Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
unter Kiefern ,
unter Fichten ,
an/in Mooren
Wachstum:
August ,
September ,
Oktober
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Blutblättrige Hautkopf ist durch seine durchgehend blutrote Färbung von Hut, Lamellen und Stiel fast unverkennbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Schleierlingen fehlt ihm jeglicher Braun- oder Gelbton im Fleisch. Er geht Mykorrhiza-Symbiosen mit Nadelbäumen ein und ist ein wichtiger Zeiger für saure, nährstoffarme Standorte. Sein Farbstoff, das Dermocybin, ist so intensiv, dass der Pilz bereits beim Anfassen mit feuchten Händen abfärben kann.
☣ Giftigkeit & Warnung:
Der Pilz ist giftig (oder zumindest stark giftverdächtig). Er ist kein Speisepilz.
❗ Gefahr:
Wie viele Hautköpfe steht er im Verdacht, Anthrachinon-Derivate zu enthalten, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Zudem besteht bei Hautköpfen generell die Gefahr von Verwechslungen mit tödlich giftigen Verwandten (Orellanus-Syndrom).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Fleischfarbe & Standort
Schneiden Sie den Pilz durch: Das Fleisch muss durchgehend tief blutrot sein. Wenn der Stiel innen gelblich oder bräunlich ist, handelt es sich um eine andere Hautkopf-Art. Suchen Sie ihn gezielt in moosigen Fichtenwäldern auf saurem Grund.
Hier sehen wir den glockig gewölbten Hut in insgesamt gelbbräunlichen Farbtönen. Auch die filzig-schorfige bis feinschuppige Oberfläche lässt sich gut erkennen.
Ein weiterer Blick auf die Hutunterseite und den (chrome)gelblichen Stiel. Der Gesamthabitus ist eher klein.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Sehr gut zu erkennen sind die markanten und breit angewachsenen Lamellen.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben. Die Hüte erscheinen meist in bräunlichen und die Stiele in gelblichen Farbtönen.
Blick auf die Hutunterseite. Besonders im Jungzustand haben die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen z. T. (wie hier) deutliche Orangetöne.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Mit zunehmdem Alter verfärben sich die Lamellen mehr ins (zimt)bräunliche. Die Lamellenschneiden sind dabei heller gefärbt.
Frontalansicht auf mehrere Exemplare. Erkennbar sind hier bei einigen Exemplaren die breite Buckelung sowie die feinfilzige Hutoberfläche.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.