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Gemeiner Spaltblättling
(Schizophyllum commune)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
ungenießbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
1 cm - 3 cm breit; weiß, grauweißlich bis blass ocker; muschelförmig, ohne Stiel am Substrat angeheftet, Oberfläche grob filzig, Rand unregelmäßig eingeschnitten bis gelappt
Hutunterseite:
Lamellen fleischfarben, längsgespalten
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
zäh-elastisch, sehr biegsam, dünn, weißlich oder ocker bis hellgrau
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, inamyloid, zylindrisch, glatt, ohne Keimporus
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
neutral, nicht daran riechen
Geschmack:
neutral
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , Laubholz , Nadelholz , an Weiden?sten , an Eichenst?mmen , an / auf Baumst?mpfen , auf Laubholzreste , an Str?uchern
Wachstum:
Januar , Februar , April , Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober , November , Dezember

Gemeiner Spaltblättling1

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Der Spaltblättling gilt als der am weitesten verbreitete Pilz der Welt. Er kann jahrelang im trockenen Zustand überdauern und wird bei Regen innerhalb von Minuten wieder aktiv. Zudem ist er biologisch ein Rekordhalter: Er besitzt über 23.000 verschiedene Paarungstypen (Geschlechter), um Inzucht zu vermeiden. Nach aktuellen Erkenntnissen soll am Spaltblättling nicht gerochen werden, die Sporen können in den menschlichen Organismus gelangen und dort gerade bei immungeschwächten Menschen Probleme hervorrufen. Er kommt hauptsächlich an Laubholz (selten an Nadelholz) vor, gerne auch an sonnenexponierten Stellen. Selten befällt er als Wundparasit lebendes Holz und erzeugt Weißfäule. Es ist ein sehr häufiger Pilz. Teilweise wird er auch insbesondere in der chinesichen Heilkunde eingesetzt.

 

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Gemeiner Spaltblättling1
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr markant und etwas ockerfarben.
Gemeiner Spaltblättling2
Blick von schräg oben auf ältere Exemplare. Die Hutoberfäche wirkt grau und grob filzig.
Gemeiner Spaltblättling3
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die längsgespaltenen Lamellen.
Gemeiner Spaltblättling4
Und noch ein Blick auf die Hutunterseite. Die Fruchkörper wirken von der Form her muschelartig.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Zaun-Blättling (ungenießbar)
Zaun-Blättling1
Ansicht von schräg oben. Die konsolen- bis rosettenförmigen Fruchtkörper zeigen dunkelbraune; z. T. rostbraune Farbtöne.
Zaun-Blättling2
Ansicht von oben auf sehr junge Exemplare. Die Oberflächen zeigen sich auffällig höckrig.
Zaun-Blättling3
Ansicht von schräg oben. Der Zaun-Blättling wächst ausschließlich auf entrindetem Holz in sonnenexponierten Lagen.
Zaun-Blättling4
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind im Jungzustand gelblich; schon früh verfärben sie sich in braunorange bis rostbraune Farbtöne.

Gerieftes Stummelfüßchen (ungenießbar)
Gerieftes Stummelfüßchen1
Ansicht von schräg oben. Die Fruchtkörper sind weiß und zeigen z. T. einen leichten Gelbstich.
Gerieftes Stummelfüßchen2
Ansicht von schräg oben. Der Hutrand zeigt eine höckerige Riefung.
Gerieftes Stummelfüßchen3
Ansicht von schräg oben. Diese Exemplare wachsen auf einem am Boden liegenden Ast.
Gerieftes Stummelfüßchen4
Frontalansicht mit Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind in diesem Altersstadium schon hellbräunlich.

Striegeliges Stummelfüßchen (unbedeutend)
Striegeliges Stummelfüßchen1
Ansicht von schräg oben. Diese Pilzart bildet nur sehr kleine Fruchtkörper aus, die meist an dünnen Ästen von Laubhölzern vorkommt.
Striegeliges Stummelfüßchen2
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen bis gelblichbraunen Lamellen stehen etwas entfernt und haben im Alter einen rosa Schein.
Striegeliges Stummelfüßchen3
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen laufen praktisch in einen Punkt zusammen.
Striegeliges Stummelfüßchen4
Ansicht von oben. Die Hutoberfläche wirkt etwas filzig.

Kugelsporiges Stummelfüßchen (ungenießbar)
Kugelsporiges Stummelfüßchen1
Ansicht von schräg oben. Die muschelförmig gewölbten Fruchtkörper wachsen an Ästen, sind ziemlich klein und anfangs weiß.
Kugelsporiges Stummelfüßchen2
Ansicht auf die Hutunterseite. Die erst weißlichen Lamellen sind entfernt stehend und bekommen schon bald einen rosa Schein und verfärben sich später immer mehr bräunlich.
Kugelsporiges Stummelfüßchen3
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen beginnen sich bereits deutlich zu verfärben.
Kugelsporiges Stummelfüßchen4
Nahansicht. Die weitgehend weißen Hutoberflächen sind samtig filzig bis seidig.

Milder Zwergknäueling (unbedeutend)
Milder Zwergknäueling1
Frontalansicht. Die Fruchtkörper sind muschel- bis nierenförmig und noch weiß. Die einzelnen Fruchtkörper sind sehr klein und übersteigen in der Regel eine Größe von 3 cm nicht.
Milder Zwergknäueling2
Frontalansicht. Die Oberfläche ist hier feinsamtig.
Milder Zwergknäueling3
Blick auf die Hutunterseite. Der Hutrand zeigt sich eingerollt. Zu erkennen ist auch, dass oft ein sehr kurzer Stiel vorhanden ist.
Milder Zwergknäueling4
Blick auf die Hutunterseite. Markantestes Kennzeichen dieses Pilzes sind die vom Stiel deutlich abgesetzten Lamellen.

Herber Zwergknäueling (ungenießbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Violettblättriger Zwergknäueling (ungenießbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Gelbstieliger Muschelseitling (ungenießbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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