Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 15
cm breit; orangerötlich, orangegelblich, fleischfarben; jung gewölbt bis halbkugelig, Rand eingerollt, später ausbreitend, alt deutlich trichterförmig, Hutrand wellig und nicht mehr eingerollt, Mitte vertieft, konzentrische oder ringförmige Zonierungen, zur Mitte hin dunkler, grubige Flecken, Huthaut bei feuchtem Wetter schleimig, bei Verletzungen erst relativ spät grünverfärbend.
Hutunterseite:
Lamellen orangegelblich, dicht stehend, kurz herablaufend, gegabelt mit Zwischenlamellen, bei Verletzungen später grünlich verfärbend,
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 3.5
cm; Stiel mit Hutfarbe, meist dunker grubig gefleckt, karottenrot milchend, zylindrisch, meist relativ kurz
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Edelreizker ist ein klassischer Mykorrhizapilz, der strikt an die Kiefer gebunden ist. Er zeichnet sich durch seinen lachs- bis orangeroten Hut aus, der meist konzentrische Ringe oder Flecken aufweist. Bei Verletzung gibt er eine lebhaft orangerote Milch ab, die sich nach etwa 10 bis 30 Minuten weinrot verfärbt (jedoch niemals grün wird!). Ein typisches Merkmal sind die kleinen, dunkleren Flecken am Stiel, die sogenannten Grübchen. Er bevorzugt lichte Standorte auf kalkhaltigen Böden und ist oft an Waldrändern oder in jungen Kiefern-Schonungen zu finden.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Ein ausgezeichneter Speisepilz. Am besten schmeckt er scharf angebraten in der Pfanne oder gegrillt. Wegen seiner festen Struktur eignet er sich auch hervorragend zum Einlegen in Öl oder Essig.
🍲 Kulinarik-Tipp & Hinweis:
Verzichten Sie auf Sahnesaucen, da diese das feine Aroma überdecken und der Pilz darin zäh wirken kann. Hinweis: Die rote Verfärbung des Urins nach dem Verzehr ist völlig harmlos und auf die enthaltenen Farbstoffe (Azulene) zurückzuführen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Milch & Stielgrübchen
Achten Sie auf die Milchfarbe (immer orange) und die dunkleren Grübchen am Stiel. Wenn der Pilz bei Verletzung sofort grün anläuft, handelt es sich um den Fichtenreizker, der im Geschmack deutlich herber ist.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Frontalansicht auf ein Exemplar im mittleren bis ältern Stadium. Zu erkennen ist die typische orangenartige Färbung sowie eine leichte Grünfleckung.
Ansicht auf die Hutunterseite. Erkennbar sind die orange gefärbten, dicht stehenden sowie gegabelten Lamellen, die angewachsen und leicht herablaufend sind.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Dieses Exemplar ist noch relativ jung. Der Rand ist noch eingerollt. Schon in diesem Stadium beginnt der Stiel hohl zu werden.
Querschnitt eines Fichten-Reizkers. Die Menge des austretenden (karottenroten) Saftes ist hier sehr wenig und kann durchaus auch etwas üppiger ausfallen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
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haben.