Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 18
cm breit; weißlich bis hellbraun; anfangs halbkugelig, später gewölbt bis flach ausgebreitet. Die Oberfläche ist seidig-faserig bis schuppig. Bei Berührung kann der Hut leicht gilben.
Hutunterseite:
freistehende, sehr dichte Lamellen. Jung weißlich-rosa, im Alter schokoladenbraun bis schwarzbraun (typisch für Champignons).
Stiel:
max. Stielgröße 15
cm, max. Stielbreite 3
cm; zylindrisch, zur Basis hin oft leicht verdickt (knollig). Weißlich, später hohl werdend. Er besitzt einen häutigen, hängenden Ring (Manschette).
Fleisch:
weiß, fest, bei Anschnitt kaum verfärbend oder nur sehr schwach gilbend
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Mandelpilz ist ein besonderer Vertreter der Champignons, der vor allem durch sein intensives Aroma nach frischen Mandeln oder Marzipan besticht. Dieses Aroma wird durch Benzylalkohol und Benzaldehyd verursacht. Ursprünglich in Südamerika und Nordamerika beheimatet, wird er heute weltweit als hochwertiger Speise- und Heilpilz kultiviert. Er bevorzugt nährstoffreiche Böden und warme Temperaturen. Optisch erinnert er an einen großen Wiesenchampignon, besitzt aber oft eine fein schuppige, bräunliche Hutoberfläche und einen kräftigen, hohlwerdenden Stiel mit einem deutlichen Ring.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Der Mandelpilz ist ein ausgezeichneter Speisepilz mit festem Fleisch. Sein marzipanartiges Aroma bleibt auch beim Garen erhalten, weshalb er sowohl in herzhaften Pfannengerichten als auch in der gehobenen Gastronomie geschätzt wird.
🍲 Vitalpilz-Status:
Er gilt als einer der wirksamsten Heilpilze (ABM) zur Unterstützung des Immunsystems. Er hat den höchsten Gehalt an Beta-Glukanen unter den Speisepilzen und wird intensiv in der begleitenden Krebstherapie und bei Autoimmunerkrankungen erforscht.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Der Marzipan-Test
Das sicherste Merkmal ist der intensive Geruch nach Mandeln, der beim Reiben des Fleisches oder der Stielbasis deutlich wahrnehmbar wird. Achten Sie auf die freien Lamellen, die sich von rosa zu schokoladebraun verfärben.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Ansicht von etwas schräg oben. Erkennbar sind der ziemlich große, schuppige Hut und der im Verhältnis kleine, aber kräftige Stiel.
Ansicht auf die Hutunterseite eines jungen Exemplares. Die Lamellen sind ziemlich eng stehend und weißlich.
Frontalansicht auf ein junges Exemplar. Die Hutform ist noch kugelig und die Farbe ist weitgehend bräunlich. Jedoch ist der Hut gerade dabei aufzubrechen.
Blick von schräg oben auf ganz junge Exemplare. Die Huthaut ist noch durchgängig bräunlich und bricht noch nicht auf und ist auch noch nicht schuppig. Die Fruchtkörper wachsen regelrecht aus Knollen.
Frontalansicht. Zu erkennen ist der etwas kegelförmige, weiße Hut mit leichten Velumresten am Rand. Man nehme sich vor Verwechslungen mit Champignons in Acht, die z. T. den gleichen Standort haben.
Ansicht von oben. Die Hutfarbe ist hier praktisch rein weiß. Das Exemplar befindet sich in einem mittleren Altersstadium.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Zu erkennen ist der flockige Stiel und der etwas wellige Hutrand. Die Volva ist am Stiel eng anliegend; jedoch ist diese nicht so abgesetzt, wie beim Gelben Knollenblätterpilz (hier ist die Hutform das bessere - aber auf keinen Fall ein sicheres - Unterscheidungsmerkmal)
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß und wie bei anderen Knollenblätterpilzen nicht am Stiel angewachsen. Zudem kann man erkennen, dass sie feinflockig sind.
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen ist der schuppige Hut. Die Schuppen fließen im Scheitel zusammen. Auch die verdickte Stielbasis sowie der flockig bedeckte Stiel sind erkennbar.
Blick auf die Hutunterseite. Deutlich zu erkennen sind das noch fast geschlossene Velum und die blass gräulichen Lamellen, die am Stiel nicht angewachsen sind.
Blick auf die Hutunterseite eines älteren Exemplars. Die Lamellen sind hier wesentlich dunkler und bleiben deutlich gedrängt.
Blick auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Schuppen sind nicht mehr ganz so deutlich wahrnehmbar. Das der Hutrand so weit nach oben gebogen ist, ist nicht unbedingt typisch für diesen Pilz.
Blick auf mehrere Exemplare im relativ jungen Zustand. Die Hutform ist noch mehr oder weniger kugelig; der Scheitel ist abgeflacht.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr gedrängt und nicht am Stiel angewachsen. Am Stiel kann man erkennen, dass der Pilz auf Druck etwas gilbt.
Nahansicht. Der unterseits zahnradartig aufgespaltene Ring ist eines der wichtigsten Erkennungszeichen für diese Champignon-Art.
Nahansicht. Diese Champignon-Art wächst wie die meisten Champignon-Arten in Gruppen, z. T. auch in Hexenringen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.