Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
Mitglieder haben an dieser Stelle die
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Lungenseitling ist der "sommerliche Bruder" des Austernseitlings. Während der klassische Austernpilz Kältereize benötigt, erscheint der Lungenseitling bereits bei milden Temperaturen ab dem späten Frühjahr. Er besiedelt bevorzugt abgestorbenes Laubholz wie Buche, Eiche oder Birke. Sein Hut ist meist heller gefärbt – von Weißlich über Cremegelb bis hin zu hellem Graubraun – und das Fleisch ist insgesamt etwas dünner und zarter als das des Austernpilzes.
💡 Bestimmungs-Tipp: Duft und Gilben
Ein gutes Unterscheidungsmerkmal zum Austernseitling ist der Geruch: Der Lungenseitling duftet oft angenehm mild, teils mit einer ganz leichten Anisnote. Zudem neigen ältere Exemplare oder Druckstellen dazu, deutlich gelblich zu verfärben (zu "gilben"), was beim normalen Austernpilz in dieser Form nicht auftritt.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Erstklassiger Speisepilz
Der Lungenseitling gilt unter Kennern oft als noch feiner im Geschmack als der Austernpilz. Da er weniger zäh ist, kann er komplett verwertet werden. Er eignet sich hervorragend zum Braten, für Sahnesoßen oder sogar zum Grillen. In der Zucht gewinnt er zunehmend an Bedeutung, da er weniger Energie für die Kühlung benötigt.
Ansicht von schräg oben. Die Erscheinungsform ist muschel- bis ohrförmig. Die Oberfläche ist cremeweiß mit grauen und bräunlichen Farbtönen. Typisch ist der wellige Hutrand.
Frontalansicht. Man sieht von rechts nach links ein steigendes Altersstadium. Die Fruchtkörper gleichen etwas dem Austern-Seitling; jedoch sind die des Lungenseitlings insgesamt etwas kleiner.
Ansicht von schräg unten. Auffälig ist der eingerollte Hutrand. Die Stiele sind kurz bzw. auch ganz fehlend.
Ansicht von schräg unten. Gut zu erkennen sind wieder die kurzen bis fehlenden Stiele, die seitlich exzentrisch sitzen. Falls ein Stiel vorhanden ist, laufen die Lamellen daran herab.
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Ansicht von schräg oben. Diese Seitlingart besitzt einen Stiel, der allerdings meist sehr kurz ausfällt.
Blick auf die Hutunterseite. Erkennbar sind der eingebogene Hutrand sowie die am Stiel herablaufenden Lamellen.
Blick von oben auf die Hutunterseite eines älteren Exemplars. Hier ist der Hutrand nur noch eingebogen. Die Lamellen sind unterschiedlich lang. Wie man sieht, kann der Stiel relativ dick sein.
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Diese ist deutlich dunkler als die des sehr verwandten Lungenseitlings.
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