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Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Schneeweiße Tintling ist ein spezialisierter Dungbewohner (koprophil), der vor allem auf altem, verwittertem Kuh- oder Pferdedung zu finden ist. Sein gesamter Fruchtkörper ist im jungen Zustand von einer dichten, schneeweißen und kleiig-mehligen Schicht überzogen, die bei Berührung leicht abwischt. Wie fast alle Tintlinge ist er extrem kurzlebig: Er streckt sich meist in der Nacht oder am frühen Morgen und beginnt bereits gegen Mittag, sich von den Rändern her schwarz zu verfärben und tintenartig aufzulösen (Autolyse).
💡 Bestimmungs-Tipp: Das Substrat ist entscheidend
Wenn Sie einen rein weißen, zerbrechlichen Tintling direkt auf Dung finden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um diese Art handelt. Er wächst fast nie direkt auf der Erde, es sei denn, dort ist vergrabener Mist vorhanden. Die weiße Hüllschicht ist so ausgeprägt, dass der Pilz fast "gepudert" wirkt.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Bedeutungslos
Obwohl er nicht als giftig im klassischen Sinne gilt, besitzt der Schneeweiße Tintling aufgrund seiner Winzigkeit, seiner extremen Zerbrechlichkeit und seines speziellen Standorts (Dung) keinen Speisewert. Zudem besteht bei vielen Tintlingen die Gefahr von Unverträglichkeiten in Verbindung mit Alkohol (Coprin-Syndrom).
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
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Ansicht von leicht schräg oben auf ein etwas älteres Exemplar einer Hasenpfote. Der Hutrand ist schon aufgerollt. Erkennbar sind auch die weißen Fasern auf dem Hut.
Frontalansicht auf ein junges und ein älteres Exemplar. Beim Jungexemplar ist die Hutform noch walzenförmig während beim älteren Exemplar der Hut bereits aufgerollt ist.
Ansicht von oben. Die Hutmitte ist etwas dunkler, die Oberfläche mit Fasern besetzt. Der Hutrand ist aufgerollt. Der Hut wirkt ziemlich rillig und ist leicht durchscheinend.
Ansicht auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind dichtstehend und am Stiel angeheftet. Gut erkennbar ist hier das schwarz gefärbte Sporenpulver.
Frontalansicht auf einen Schopf-Tintling. Hierbei handelt es sich noch um ein ziemlich junges Exemplar, welches man durchaus noch verspeisen könnte. Zu erkennen ist die walzenförmige Hutform sowie die schuppige bis faserige Hutbeschaffenheit.
Durchgeschnittener Schopf-Tintling. Erkennbar ist u. a. der hohle Stiel und die weißen Lamellen. Solange diese noch weiß sind, kann der Pilz verspeist werden.
Blick auf ein liegendes, schon etwas älteres Exemplar. In diesem Altersstadium lassen sich schon bräunliche Schuppen auf der Hutoberfläche erkennen.
Blick auf ein liegendes Exemplar in Richtung Hutunterseite. Die Lamellen haben sich bereits rosafarben verfärbt.
Frontalansicht auf äußerst junge bis mittelalte Exemplare. Auffällig ist die Riefung bis zum Scheitel.
Ansicht von oben auf Exemplare jeden Alters. Bei einigen Exemplaren kann man das ockerfarbene Scheibchen auf der Hutspitze erkennen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind wesentlich weniger gedrängt als bei vielen anderen Tintlingen. Schön zu erkennen ist auch der weiße, glasige und dünne Stiel.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind z. T. schon mit schwarzem Sporenpulver bestäubt; z. T. kann man noch die helleren Schneiden erkennen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.