Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 9
cm breit; jung weißlich bis blass strohgelb/ocker, verfärbt sich bei Verletzungen schwach ziegelrot, später rotbräunlich; jung stumpfkegelig, dann glockig ausgebreitet und stumpf gebuckelt, Oberfläche fein radialfasrig, etwas glänzend, Rand rissig
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angeheftet bis fast frei, gedrängt, untermischt, erst weißlich, später graubeige, zuletzt olivbraun, an Druckstellen langsam rötend, Schneiden weiß bewimpert
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 1
cm; fasrig, anfangs weißlich, bei Berührung und später rötend
Fleisch:
fest, fasrig, weiß, an Bruch- und Schnittstellen langsam rötend
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
dunkelbraun / olivbraun, elliptisch bis bohnenförmig, glatt, im Gegensatz zu vielen anderen Rißpilzen hat diese Art keine höckerigen, sondern glatte Sporen
typ.
Begleitpflanze:
Efeu
Geruch:
fruchtartig (alt unangenehm)
Geschmack:
mild (nicht probieren!)
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Parkanlagen ,
Gärten ,
auf/bei Wegen ,
unter Buchen ,
unter Linden ,
unter Eichen ,
unter Hasel
Wachstum:
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Ziegelrote Risspilz ist ein lebensgefährlich giftiger Pilz, der vor allem in lichten Laubwäldern und Parkanlagen auf kalkhaltigen Böden vorkommt. Sein Erscheinungszeitraum beginnt bereits im Mai, was ihn zu einem tückischen Doppelgänger des essbaren Maipilzes macht. Ein charakteristisches Merkmal ist die rötliche Verfärbung: Der anfangs weißliche bis kegelige Hut bekommt im Alter oder bei Berührung ziegelrote Flecken. Der Geruch ist im jungen Zustand angenehm fruchtig, wird später aber oft unangenehm spermatisch oder stechend.
☠ Lebensgefahr: Muscarin-Syndrom
Dieser Pilz enthält extrem hohe Konzentrationen an Muscarin. Bereits 40 bis 50 Gramm des Frischpilzes können für einen Erwachsenen tödlich sein. Die Symptome (Schweißausbruch, Speichelfluss, Sehstörungen, Herzrythmusstörungen) setzen sehr schnell, meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten, ein. Es besteht akute Lebensgefahr durch Atemlähmung oder Herzstillstand.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
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Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Auf diesem Bild ist der Buckel typisch spitz. Die Hutränder sind in diesem Stadium, wie hier meist nach oben gebogen und eingerissen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen stehen gedrängt und sind ausgebuchtet angewachsen. Gut zu erkennen ist die weißliche Bewimperung der Schneiden.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Hut ist typisch eingerissen aber meist wesentlich dunkler als bei diesem Exemplar.
Ansicht von schräg oben. Hier kann man sehr gut die variablen Farben und Formen (vgl. vorderer und hinterer Bildbereich) dieses Pilzes erkennen, was eine Bestimmung im Einzelfall sehr schwierig machen kann.
Ansicht von leicht schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Ein sehr wichtiges Merkmal ist die kleine Knolle (an der Stielbasis). Charakteristisch sind auch der Spitze Buckel sowie die rissige bis faserige Hutoberfläche.
Blick auf die Hutunterseite. Altersbedingt sind die Lamellen hier bereits gelblich-bräunlich gefärbt. Des Weiteren sind die Lamellen relativ dicht stehend und ausgebuchtet am Stiel angewachsen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Erneut ist die spitze Bucklung gut zu erkennen. Der Knollige Risspilz ist ziemlich klein.
Blick auf die Hutunterseite. Es lässt sich erkennen, dass die Schneiden etwas weißlich sowie etwas gegabelt sind.
Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Hutform ist ausgebreitet und deutlich gebuckelt. Markant sind die Velumreste auf dem Buckel.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist deutlich längsfaserig, zur Spitze hin heller, abwärts bräunlich und zur Basis weiß.
Blick auf die Hutunterseite. Die ausgebuchteten Lamellen haben hier einen deutlichen Gelb- bis Olivstich; die Schneiden sind weiß.
Blick auf ein junges, sehr verkümmertes Exemplar. Die Hutform ist hier noch kegelig bis konisch-gewölbt.
Ansicht von schräg oben. Zu erkennen ist eine Hutbucklung sowie die längsrissige bzw. faserig-rissige Hutoberfläche.
Nahansicht. Erneut kann man die Risse auf der Hutoberfläche erkennen, die zum Rand hin zunehmen. Der Hutscheitel ist dagegen nicht rissig.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel besitzt wie hier oft auch rötliche Farbtöne.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind ziemlich schmal, blass graubeige und ausgebuchtet angewachsen. Der Stiel zeigt eine weißliche Bereifung.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.