Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 6
cm breit; weißlich; schon früh niedergedrückt und später fast trichterförmig, Oberfläche matt, schwach firnisartig bereift, Rand jung eingerollt, ungerieft, alt wellig
Hutunterseite:
Lamellen gerade angewachsen bis etwas herablaufend, schmal, ziemlich gedrängt stehend, gabelig, blassgelblich
Stiel:
max. Stielgröße 5
cm, max. Stielbreite 0.8
cm; zylindrisch, faserig, voll, alt hohl, auf blass ockerrosalichem Grund weißlich, Spitze z. T. weißlich bestäubt
Der Feldtrichterling ist ein kleiner, unscheinbarer Pilz, der bevorzugt auf Grasflächen, Wiesen, in Parkanlagen und an Wegrändern wächst. Er erscheint oft in Gruppen oder Hexenringen. Sein Hut ist weißlich bis blass fleischfarben und im Alter oft silbrig-seidig bereift. Charakteristisch ist die trichterförmige Gestalt bei älteren Exemplaren. Da er keinen auffälligen Warngeruch besitzt (er riecht meist angenehm pilzig oder leicht mehlartig), wird er fatalerweise oft für einen Speisepilz gehalten.
☣ LEBENSGEFAHR: Hochgiftig (Muscarin)!
Der Feldtrichterling enthält hohe Mengen des Nervengifts Muscarin. Eine Vergiftung (Muscarin-Syndrom) führt zu extremem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, Tränenfluss und Erbrechen sowie zu lebensgefährlichen Herz-Kreislauf-Störungen. Besonders für Kinder und geschwächte Personen kann der Verzehr tödlich enden.
💡 Bestimmungs-Tipp: Standort-Gefahr
Vorsicht bei weißen Pilzen auf der Wiese! Der Feldtrichterling wächst oft direkt neben dem essbaren Nelkenschwindling oder dem Wiesenchampignon. Im Gegensatz zum Champignon hat er jedoch immer weiße bis cremefarbene Lamellen, die leicht am Stiel herablaufen, und niemals dunkle Lamellen.
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte zeigt sich etwas niedergedrückt, der Rand ist ungerieft. Die Oberfläche kann sich wie hier auch schon mal rissig-runzelig zeigen.
Blick auf die Hutunterseite. Die ziemlich gedrängt stehenden Lamellen sind am Stiel angewachsen und können auch daran herablaufen.
Weiterer Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist relativ dünn und kurz.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Hut ist ungerieft und schon relativ früh niedergedrückt.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Frontalansicht auf ein weitgehend ausgewachsenes Exemplar. Erkennbar sind die vertiefte Hutmitte, der weitgehend gleichfarbige Fruchtkörper und das auf das Substrat ausgebreitete Myzel.
Frontalansicht auf ein ausgewachsenes Exemplar. Deutlich zu erkennen ist hier die vertiefte Hutmitte. Ebenfalls gut erkennbar ist der weiße Myzelfilz am Stiel.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hier relativ stämmig ausgebildet (oft schlanker). Die Lamellen sind nicht sehr gedrängt.
Blick auf die Hutunterseite. Für unerfahrende Pilzsammler besteht von allen Seiten betrachtet eine erhebliche Verwechslungsfahr mit dem essbaren Mehlräsling.
Frontalansicht auf Nelkenschwindlinge im relativ jungen bzw. mittleren Altersstadium. Die Hutform zeigt sich hier noch konvex bis gewölbt.
Blick auf mehrere Exemplare. Nelkenschwindlinge wachsen üblicherweise in Wiesen/im Gras. Bei älteren Exemplaren hat der Hut eine ausgebreitete Form und ist dann auch meist mehr oder weniger deutlich gebuckelt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Jung ist der Stiel meist weißlich, später bekommt er wie hier oft bräunliche Farbtöne.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind etwas ausgebuchtet am Stiel angewachsen, entfernt stehend und ziemlich dick.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Insbesondere die bereifte Hutoberseite ist zu beachten; unter der firnisartigen Bereifung ist der Hut eher fleischfarben als weiß.
Ansicht von schräg oben auf ein Exemplar im Gras. Da der Pilz gerne im Gras wächst, kommt er auch häufig in Gärten vor; insbesondere vor relativ einheitlich weißen Pilzen ist immer Obacht geboten.
Blick auf die Hutunterseite. Die insgesamt weißen Lamellen sind am Stiel angewachsen und stehen sehr gedrängt.
Erneuter Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist ebenfalls weiß bis fleischfarben und faserig.
Frontalansicht. Der helle Hut breitet sich schon früh flach aus und ist häufig wie hier niedergedrückt mit einem etwas dunkleren Buckel.
Frontalansicht. Hier zwei Exemplare direkt nebeneinander. Auch hier nochmal die sich ausbreitende Hutform mit niedergedrückter Mitte und dunklerem Buckel.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Hier zu beachten sind insbesondere die braunen Pusteln auf dem Stiel sowie die knollig verdickte Stielbasis.
Blick auf die Hutunterseite. Wir sehen bei diesem relativ jungen Exemplar noch einen leicht eingerollten Hutrand. Die weißlichen Lamellen sind leicht ausgebuchtet, mit einem Zahn herablaufend, am Stiel angewachsen.
Ansicht von schräg oben auf zwei junge Exemplare. Die Hutform ist hier noch gewölbt.
Ansicht von schräb oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Der Hutrand ist wellig nach oben verbogen und deutlich hygrophan.
Ansicht auf liegende Exemplare. Die Lamellen sind breit angewachsen bis etwas herablaufend. Der Stiel ist hutähnlich gefärbt.
Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Hier ist nun auch gut die weißfilzige Stielbasis zu erkennen, die mit dem Substrat verwachsen ist.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.