Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 15
cm breit; haselnussbraun, schmutzig rotbraun, kastanienbraun; jung halbkugelig, später polsterförmig gewölbt mit etwas vertiefter Mitte, Oberfläche samtig, später glatt, Rand lange nach innen gebogen, glatt bis wellig
Hutunterseite:
Röhren 5-15 mm lang, ausgebuchtet angewachsen bis etwas herablaufend, olivgelb (auf Druck sofort blauend), Poren sind klein, eckig, goldgelb-dottergelb und ebenfalls bei Berührung sofort blauend (dunkel)
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 2
cm; zylindrisch, zur Basis hin zugespitzt, oben chromgelb, darunter rotbraun bis rötlich streifig
Fleisch:
zitronengelb, im Schnitt sofort dunkelblau verfärbend
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Schwarzblauende Röhrling ist ein faszinierender Pilz, der besonders durch seine dramatische Farbreaktion auffällt. Sein Hut ist fein samtig, oft dunkelbraun bis olivbraun, während der Stiel im oberen Bereich gelblich und zur Basis hin rötlich punktiert ist. Bei der kleinsten Berührung oder im Anschnitt färbt sich das gesamte Fleisch innerhalb von Sekunden tief tintenblau bis schwarzblau. Diese Reaktion ist so intensiv, dass man nach der Berührung oft blaue Finger bekommt.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Essbar und farbenfroh
Trotz der abschreckenden Blauverfärbung ist er ein guter Speisepilz. Beim Erhitzen verschwindet das Blau vollständig, und das Fleisch nimmt eine appetitliche gelbe Farbe an. Er hat ein mildes Aroma und eine feste Konsistenz.
⚠ Hinweis zur Schadstoffbelastung
Neuere Studien haben gezeigt, dass der Schwarzblauende Röhrling die Fähigkeit besitzt, Arsen in überdurchschnittlichen Mengen anzureichern. Er sollte daher nicht in großen Mengen oder regelmäßig verzehrt werden.
Ansicht von schräg oben. Das Exemplar rechts befindet sich noch im Wachstum; das Exemplar links ist bereits ziemlich ausgewachsen. Die Oberfläche ist glatt bis samtig.
Blick auf die Hutunterseite. An der Schnittstelle kann man die charakteristischen Blauverfärbung erkennen. Die Röhren sind gelblich und die Poren ziemlich klein.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Man kann hier die Ausbuchtung der Röhren am Stiel erkennen. Der Stiel ist oben chromgelb ud zur Basis hin mit einigen Rottönen versehen.
Ansicht der Schnittstellen. Kein anderer Pilz verfärbt sich in einer solchen Geschwindigkeit wie der Schwarzblauende Röhrling. Zudem ist die hier abgebildete Blaufärbung sehr markant.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von leicht schräg oben auf einen ausgewachsenen Maronen-Röhrling. Gut zu erkennen sind der braune Hut sowie der ziemlich kräftige Stiel.
Frontalansicht auf ein relativ junges Exemplar. Gut zu erkennen ist die helle Stielbasis sowie die Längsfaserung am Stiel. Es gibt kein Netzmuster am Stiel.
Zwei zusammengewachsene Maronen-Röhrlinge. Wieder gut zu erkennen sind die kräftig braun gefärbte Hüte sowie der sehr kräftig gebaute Stiel.
Ansicht auf die Hutunterseite. Zu erkennen sind die grüngelben Röhren. Die Längsfaserung am Stiel ist deutlich wahrnehmbar. Der Maronen-Röhrling kann wie hier auch mit schlankerem Stiel auftreten. Die Ausbuchtung der Röhren am Stiel ist auf diesem Bild schwer wahrnehmbar.
Ansicht von schräg oben. Auffällig ist der samtige bis feinfilzige, fleischige Hut. Der Stiel ist dagegen sehr schlank und etwas gebogen.
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen ist die Ausbuchtung der Röhren am Stiel. Markant für den Pilz sind die leuchtend gelben Röhren und Poren.
Blick auf die Hutoberfläche. Dieses Exemplar ist schon etwas älter. Erkennbar ist, dass die Hutoberfläche im Gegensatz zu einigen ähnlichen Pilzarten nicht aufreist.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist leicht gebogen und hellbraun bis gelbbraun.
Frontalansicht auf ein relativ ausgewachsenes Exemplar. Der Hut ist typisch samtig und am Rand in den Rissen rötlich. Ebenfalls markant ist der auf gelblichem Grund rötliche Stiel.
Blick von oben auf den Hut. Die Form ist polsterförmig bis abgeflacht und wie typsich für Rotfußröhrlinge in den Rissen rötlich gefärbt.
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen sind der dunkelbraune Hut, der kaminrot angelaufene (beschuppte) Stiel, sowie die rötlichen Röhren.
Ansicht von oben. Erkennbar ist die dunkelbräunliche und samtige Oberfläche. Dieses Exemplar ist bereits weitgehend ausgewachsen.
Ansicht von unten. Gut zu erkennen sind die rötlichen Röhren bzw. der gelbliche Röhrenboden. Ebenfalls auffallend ist die schwarz-blaue Verfärbung der Röhren auf Druck.
Nahaufnahme der Hutunterseite. Wieder kann man gut die rötlichen Röhren auf gelbem Grund sowie die blau-schwarze Verfärbung erkennen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.