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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 12
cm breit; cremeweiß; jung halbkugelig-konisch, später ausgebreitet, Oberfläche matt, seidig-fasrig, bei Druck gilbend, später braungelb verfärbend, Haut teilweise abziehbar, Rand mal mehr, mal weniger behangen
Hutunterseite:
Lamellen frei, dicht stehend, jung grauweißlich, dann blassrosa bis graurosa, alt violettbraun bis schwarzviolett
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 1.5
cm; schlank, hohl, Spitze rosa, glatt, unterhalb des Ringes feinflaumig-fasrig, weiß, bei Druck gilbend, Ring häutig, hängend, groß, vergänglich, oft nur in Fetzen vorhanden, am Grunde meist knollig verdickt
Fleisch:
dünn, weiß, im Anschnitt schwach gilbend, nicht rötend
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Dünnfleischige Anischampignon ist ein eleganter Bewohner unserer Nadel- und Mischwälder. Sein Hut ist anfangs halbkugelig und später ausgebreitet, wobei die Oberfläche glatt und seidig-weiß erscheint. Bei Berührung läuft er charakteristisch gelb an. Ein unverkennbares Merkmal ist sein intensiver Duft nach Anis oder frischen Mandeln. Er besitzt einen schlanken Stiel mit einer knolligen Basis und einem häutigen, hängenden Ring. Im Gegensatz zum Wiesenchampignon bevorzugt er schattige Standorte tief im Wald, oft direkt in der Nadelstreu.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Hervorragender Speisepilz
Dieser Pilz gilt als einer der feinsten Speisepilze unter den Champignons. Sein zartes Aroma bleibt auch beim Garen erhalten. Da er jedoch im Wald wächst, neigt er dazu, Cadmium anzureichern. Er sollte daher, wie alle Waldpilze, in moderaten Mengen genossen werden.
⚠ Verwechslungsgefahr: Die Gelbfärbung prüfen
Achtung beim Gilben! Der essbare Anischampignon riecht nach Anis. Der giftige Karbol-Champignon gilbt ebenfalls (besonders intensiv an der Stielbasis), riecht aber unangenehm nach Tinte oder Krankenhaus (Karbol). Zudem verfärbt sich das Fleisch des Karbol-Champignons beim Kochen leuchtend gelb.
🍳 Zubereitungstipp: Das feine Aroma bewahren
Da der Anischampignon ein sehr dezentes, edles Mandelaroma besitzt, sollte er nicht zu scharf angebraten werden.
Beste Methode: Kurz in etwas Butter dünsten, damit der Eigengeschmack nicht von Röstaromen überdeckt wird.
Tipp: Er eignet sich hervorragend für helle Sahnesoßen zu Geflügel oder Pasta.
Hinweis: Die gelbe Verfärbung beim Anschnitt ist völlig harmlos und verschwindet beim Garen meist in ein dezentes Beige.
Ansicht von schräg oben auf zwei weitgehend ausgewachsene Exemplare. Die seidige Oberfläche kann wie hier auch fein geschuppt sein.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die Stielspitze ist satt rosa gefärbt. Die graurosanen Lamellen verfärben sich hierbei immer mehr ins violett-bräunliche.
Ansicht auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die grau-rosanen, dicht stehenden Lamellen, die am Stiel nicht angewachsen sind. Der Stiel ist hohl.
Ansicht auf ein sehr junges Exemplar. Markant ist die konische Hutform in diesem Altersstadium.
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Frontalansicht. Zu erkennen ist der etwas kegelförmige, weiße Hut mit leichten Velumresten am Rand. Man nehme sich vor Verwechslungen mit Champignons in Acht, die z. T. den gleichen Standort haben.
Ansicht von oben. Die Hutfarbe ist hier praktisch rein weiß. Das Exemplar befindet sich in einem mittleren Altersstadium.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Zu erkennen ist der flockige Stiel und der etwas wellige Hutrand. Die Volva ist am Stiel eng anliegend; jedoch ist diese nicht so abgesetzt, wie beim Gelben Knollenblätterpilz (hier ist die Hutform das bessere - aber auf keinen Fall ein sicheres - Unterscheidungsmerkmal)
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß und wie bei anderen Knollenblätterpilzen nicht am Stiel angewachsen. Zudem kann man erkennen, dass sie feinflockig sind.
Ansicht von schräg oben. Hervorragend zu erkennen ist die offen stehende (nicht anliegend!), weiße Volva. Auch die typisch grünliche Hutfarbe ist erkennbar.
Ansicht auf die Hutunterseite. Erkennbar sind die weißen, gedrängten, am Stiel nicht angewachsenen Lamellen. Gut zu erkennen ist auch die grünliche Verfärbung am Ring.
Frontalansicht auf ein junges Exemplar. Auffällig ist die markant grünliche Hutfarbe.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Markant ist die grünliche Verfärbung am Ring.
Frontalansicht. Die Huthaut steht etwas über. Die Hutform ist flach gewölbt; die Hutoberfläche feinschuppig.
Blick auf die Hutunterseite eines ausgewachsenen Exemplares. Die Lamellen sind ziemlich breit und gehen schon deutlich mehr ins bräunliche als bei jungen Exemplaren. Die Huthaut steht über.
Blick von schräg oben auf zwei Exemplare. Den Wiesenchampignon findet man typischerweise in Wiesen.
Blick von schräg oben auf die Hutoberfläche. Diese kann sich wie hier auch feinschuppig zeigen.
Ansicht von schräg oben auf einen jungen Fruchtkörper. Er ist weiß und weitgehend mit feinen, weißen Schüppchen bedeckt. Die Hutform ist noch halbkugelig.
Blick von leicht schräg unten auf die weißen, dicht stehenden Lamellen. Die Lamellen besitzen zum Rosablättrigen Egerlingsschirmling keinen rosafarbenen Schimmer.
Blick von schräg oben auf ein junges Exemplar. Die Hutform ist hier noch halbkugelig-glockig.
Blick von schräg oben auf die feinschorfige bis leicht rissige Hutoberfläche. Der Scheitel ist leicht dunkler.
Frontalansicht. Der Ring geht etwas nach unten und ist relativ eng zum Stiel. Er kann auch vergänglich sein.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.