Rauchblättriger Schwefelkopf
(Hypholoma capnoides)

| Blick von oben auf die Hüte. Markant ist die rötliche bis bräunliche Hutmitte der ansonsten gelblichen Hutfarbe. |
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| Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen haben eine eindeutig graue Farbtönung; jedoch niemals grünliche Farbtöne. Die Stiele ähneln der Stiele des Stockschwämmchens. |
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| Frontalansicht auf ältere Exemplare. Einige Exemplare sind bereits am Zerfallen. |
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| Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind am Stiel angeheftet und stehen zumindest hier wesentlich gedrängter als meist in der Fachliteratur angegeben. |
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Details / Steckbrief:
Art:
Lamellenpilze
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Wertigkeit:
essbar
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Vorkommen:
Nadelholz,
an / auf Baumstümpfen
in folgenden Monaten:
September,
Oktober,
November,
Dezember,
Januar,
Februar,
März |
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Hut:
2
cm - 8 cm breit; erst blassgelb, später gelbbraun;
erst gewölbt, dann abgeflacht, manchmal auch leicht gebuckelt, Oberfläche glatt, Mitte fuchsig rötlich bis fuchsig bräunlich, Rand mit dünnen und vergänglichen, erst weißen, dann dunkleren Schleierresten
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Hutunterseite:
Lamellen angeheftet angewachsen, kaum gedrängt, erst blass, dann aschgrau, alt grauviolett, ohne grünliche Farbtöne
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Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite
0.7 cm; schlank, oft gebogen, hohl, oben weißlich bis hellgelblich, abwärts gelblich bis rostbraun (erinnert an bisschen an den Stiel des Stockschwämmchens), bei jungen Pilzen z. T. angedeutete Ringzone, die Stiele sind am Grunde oft büschelig verwachsen
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Fleisch:
im Hut weißlich, dünn und weich
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Sporenpulver:
purpurbraun bis dunkel violettbraun (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop dunkel violettbraun bis rotbraun (stark pigmentiert, nicht hyalin); Größe: 6,0–8,0 x 3,5–4,5 µm (Q-Wert: ca. 1,6–1,9), ellipsoid bis länglich-ellipsoid, glatt, dickwandig; Keimporus: deutlicher, kleiner Keimporus an der Apikalspitze vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion braun.
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typ.
Begleitpflanze:
Zypressen-Schlafmoos
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bevorzugter
Boden:
Holz
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Wissenswertes:
Der Rauchblättrige Schwefelkopf ist ein geschätzter Speisepilz, der vor allem im Spätherbst und Winter in dichten Büscheln an Nadelholzstümpfen erscheint. Er unterscheidet sich von seinen ungenießbaren Verwandten durch die charakteristischen rauchgrauen Lamellen und das völlig milde Fleisch. Da er oft erst nach den ersten Frösten in großen Mengen auftritt, ist er ein wichtiger Pilz für die späte Sammelsaison. Eine sichere Unterscheidung vom giftigen Grünblättrigen Schwefelkopf ist für Sammler lebensnotwendig.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Ausgezeichneter Speisepilz
Die Hüte sind zart und haben ein mildes, leicht nussiges Aroma. Er eignet sich hervorragend für Mischpilzgerichte, Suppen oder zum Trocknen. Die zähen Stiele sollten vor der Zubereitung entfernt werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont ausschließlich an totem Nadelholz, bevorzugt an Fichte und Kiefer. Man findet ihn von September bis weit in den Winter hinein, oft an moosigen Baumstümpfen oder liegenden Stämmen in Nadelwäldern.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Die Drei-Punkte-Sicherheit
Um ihn sicher zu identifizieren, prüfen Sie: 1. Wächst er an Nadelholz? 2. Sind die Lamellen rauchgrau (ohne jeden Gelb- oder Grünstich)? 3. Schmeckt ein kleines Stückchen Hut völlig mild? Nur wenn alle drei Punkte zutreffen, ist es der Rauchblättrige Schwefelkopf.
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Geruch:
angenehm
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Geschmack:
mild
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Doppelgänger:
Gemeines Stockschwämmchen,
Geselliger Schwefelkopf,
Gifthäubling,
Grünblättriger Schwefelkopf,
Ziegelroter Schwefelkopf,
Zitronengelber Erlen-Schüppling,
Geflecktblättriger Flämmling,
Samtfußrübling,
Gemeiner Hallimasch,
Safranroter Schüppling,
Honiggelber Hallimasch |
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