Gemeine Haarzunge
(Trichoglossum hirsutum)

| Bild exemplarisch. KI generiert. Wichtigstes Bestimmungsmerkmal: die feine, pinselartige Behaarung (ggf. Lupe nehmen!) |
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Details / Steckbrief:
Art:
Schlauchpilze
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Wertigkeit:
unbedeutend
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Vorkommen:
Parkanlagen,
an/in Mooren,
Wiese / grasige Plätze,
Waldwiesen
in folgenden Monaten:
August,
September,
Oktober,
November |
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Hut:
0.3
cm - 0.8 cm breit; schwarzbraun, schwarz;
2 - 8 cm hoch, keulenförmig, löffel- oder spatelförmig eingedrückt, feinsamtig behaart, matt, Kopfteil deutlich vom Stielteil abgesetzt
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Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden, siehe Fruchtkörperbeschreibung
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Stiel:
kein tatsächlicher Stiel vorhanden, Stiel- und Kopfteil gehen ineinander über
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Fleisch:
schwarz, zäh
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Sporenpulver:
braun bis dunkelbraun (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop braun; Größe: 85,0–140,0 x 5,0–7,0 µm (Q-Wert: ca. 14,0–22,0), lang zylindrisch bis keulenförmig, oft leicht gebogen, durch transversale Septen mehrzellig (typischerweise mit 7 bis 15 Septen), glatt, dickwandig, meist ohne auffällige Öltropfen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion braun.
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typ.
Begleitpflanze:
Torfmoos, Gräser
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bevorzugter
Boden:
mooriger Boden
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Wissenswertes:
Die Gemeine Haarzunge (Trichoglossum hirsutum) bildet bis zu 8 cm hohe, keulenförmige Fruchtkörper aus, die völlig tiefschwarz bis rußig-braun gefärbt sind. Das markanteste Merkmal, das sie von den ähnlichen Erdzungen unterscheidet, ist die feine, samtige Behaarung (Setae), die den gesamten Pilz überzieht und ihm bei näherem Hinsehen ein "pelziges" Aussehen verleiht. Der Kopf ist meist abgeflacht oder längsfurchig und deutlich vom Stiel abgesetzt.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Aufgrund der zähen, lederartigen Konsistenz und der geringen Größe besitzt die Haarzunge keinen Speisewert. Zudem ist sie in vielen Regionen selten und schützenswert.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der auf sauren, mageren Wiesen, in Mooren oder zwischen Moosen in lichten Wäldern vorkommt. Sie gilt als Zeigerart für nährstoffarme Standorte (Magerrasen). Erscheinungszeit: August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:
Die Lupe nutzen
Um sie sicher von den glatten Erdzungen (Gattung Geoglossum) zu unterscheiden, hilft ein Blick durch die Lupe: Nur Trichoglossum besitzt die winzigen, schwarzen, borstigen Haare (Setae). Ohne Mikroskop ist eine Unterscheidung der verschiedenen Haarzungen-Arten jedoch kaum möglich.
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Geruch:
unbedeutend
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Geschmack:
unbedeutend
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Doppelgänger:
Langstielige Ahorn-Holzkeule,
Vielgestaltige Holzkeule,
Schwarze Erdzunge |
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