Winter-Stielporling
(Polyporus brumalis)

| Bild exemplarisch. KI generiert. Der Pilz kommt in den kälteren Monaten des Jahres vor. Er hat eine schuppige Oberfläche und rundliche Poren. |
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| Frontalanblick auf einen Baumstumpf mit Winter-Stielporlingen. Dieser Porling zeigt sich in bräunlichen Farbtönen. Das gleich mehrere Exemplare auf einem Stumpf oder Stamm wachsen ist nicht ungewöhnlich. |
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| Blick auf zwei Exemplare von etwas schräg oben. Die Hutoberfläche ist samtig-filzig. Der Winter-Stielporling kommt in den den kalten Monaten des Jahres, hauptsächlich in den Wintermonaten vor. |
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| Blick von schräg unten. Die relativ großen Poren (schon jung mit bloßem Auge erkenntbar) laufen am Stiel kurz herab. |
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Details / Steckbrief:
Art:
Porlinge
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Wertigkeit:
ungenießbar
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Vorkommen:
Parkanlagen,
Laubholz,
Gärten,
Gebüsch,
an / auf Baumstümpfen,
auf Laubholzresten
in folgenden Monaten:
Januar,
Februar,
März,
April,
Oktober,
November,
Dezember |
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Hut:
2
cm - 8 cm breit; dunkelbraun, dunkelgrau, gelbbraun;
ausgebreitet bis niedergedrückt, Oberfläche jung feinfilzig oder faserschuppig, alt kahl, Rand scharf, wellig gelappt, trocken eingerollt
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Hutunterseite:
Röhren 1-3 mm lang, cremeweiß, kurz am Stiel herablaufend, Poren rundlich, cremeweiß, zum Stiel hin länglich-eckig
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Stiel:
max. Stielgröße 4 cm, max. Stielbreite
0.6 cm; bräunlich bis graubraun, meist zentral, biegsam, filzig-schuppig, alt kahl
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Fleisch:
weißlich bis hellbraun, elastisch-zäh, biegsam, trocken hart
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Sporenpulver:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 5,5–7,5 x 2,0–3,0 µm (Q-Wert: ca. 2,2–2,8), zylindrisch bis schmal ellipsoid, oft leicht gebogen (allantoid-tendenziell), glatt, dünn- bis mäßig dickwandig, meist ohne auffällige Öltropfen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion negativ.
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typ.
Begleitpflanze:
Hagebutten
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bevorzugter
Boden:
Holz
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Wissenswertes:
Der Winter-Stielporling (Lentinus brumalis) ist ein hutförmiger Pilz mit einem 2–8 cm breiten, kreisrunden Hut. Die Oberfläche ist fein schuppig bis filzig und variiert farblich von graubraun bis dunkel-schwarzbraun, oft mit einem leicht gefransten Rand. Die Unterseite besteht aus einer weißlichen bis cremefarbenen Porschicht, deren Poren auffällig weit und eckig sind (ca. 1–3 pro mm).
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz ist aufgrund seiner extrem zähen, lederartigen Konsistenz vollständig für die Küche ungeeignet. Er ist nicht giftig, aber holzig und geschmacklos.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Laubholz (vor allem Birke, Buche, Erle). Er besiedelt Äste und Stümpfe. Wie der Name sagt, ist er ein Winteraspekt-Pilz. Erscheinungszeit: Oktober bis April (Hauptzeit Spätherbst bis Frostbeginn).
🔬 Bestimmungs-Tipp:
Porenweite & Stiel
Achten Sie auf die weiten, eckigen Poren, die für das bloße Auge gut sichtbar sind. Der Stiel ist meist zentral angeordnet, zäh und grau-braun gefärbt. Er unterscheidet sich vom Maiporling durch die deutlich größeren Poren und das Erscheinen im Winterhalbjahr.
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Geruch:
pilzartig
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Geschmack:
mild
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Doppelgänger:
Maiporling,
Löwengelber Stielporling,
Schuppiger Stielporling,
Kastanienbrauner Stielporling,
Sklerotien-Porling,
Borstrandiger Stielporling |
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