Zweisporiger Goldnabeling
(Haasiella venustissima)

| Bild exemplarisch, KI generiert. |
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Details / Steckbrief:
Art:
Lamellenpilze
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Wertigkeit:
unbedeutend
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Vorkommen:
an / auf Baumstümpfen,
auf Laubholzreste,
Laubholz
in folgenden Monaten:
Januar,
Dezember,
Oktober,
Februar,
März |
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Hut:
1
cm - 3 cm breit; orange-orangegelb;
jung gewölbt, dann niedergedrückt, alt trichterförmig, Oberfläche feucht klebrig, Hutfarbe im Alter etwas ausblassend, Hutrand im Alter wellig und gerieft
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Hutunterseite:
Lamellen weit am Stiel herablaufend, entfernt stehend, orangfarben, teilweise gegabelt
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Stiel:
max. Stielgröße 4 cm, max. Stielbreite
0.5 cm; orangefarben, schorfig-schuppig, jung ausgestopft, schon bald hohl, Basis mit weißem Myzel
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Fleisch:
weißlich-orange
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Sporenpulver:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop gelblich; Größe: 6,0–8,0 x 3,8–6,0 µm (Q-Wert: ca. 1,2–1,6), breit ellipsoid bis subglobos, warzig, mäßig dickwandig, mit einem oder mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid (teils schwach dextrinoid tendierend), KOH-Reaktion unauffällig.
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typ.
Begleitpflanze:
Kalk-Moose, Zitronen-Thymian, Sonnenröschen
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bevorzugter
Boden:
totes Holz, morschiges Holz
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Wissenswertes:
Der Zweisporige Goldnabeling (Haasiella venustissima) ist ein kleiner, aber prachtvoller Pilz mit einem 1–3 cm breiten Hut. Die Farbe ist ein extrem leuchtendes Zinnober- bis Rotorange. Der Hut ist anfangs gewölbt, senkt sich aber schnell nabelingsartig in der Mitte ein. Die Lamellen sind ebenfalls lebhaft orange, stehen eher entfernt und laufen deutlich am Stiel herab.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Aufgrund seiner extremen Seltenheit und der geringen Größe besitzt der Pilz keinen Speisewert. Er ist ein reiner Naturschutz-Fall und sollte keinesfalls entnommen werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland ist der Goldnabeling extrem selten und wird in der Rote Liste (RL 1 - Vom Aussterben bedroht) geführt. In vielen Regionen ist er seit Jahrzehnten verschollen.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein lignicoler Saprobiont, der auf faulendem bzw. morschem Laubholz wächst, insbesondere auf liegenden Ästen, Holzresten und Baumstümpfen. Er kommt auch in Laubwäldern, Parkanlagen und an Waldrändern vor. Erscheinungszeit: Oktober bis März.
🔬 Bestimmungs-Tipp:
Leuchtfarbe & Nabelform
Achten Sie auf die Kombination aus zinnoberorangen Farben am gesamten Fruchtkörper und der genabelten Hutform. Mikroskopisch ist er durch seine zweisporigen Basidien und rosa angehauchte Sporen (in Masse) eindeutig von ähnlichen Nabelingen unterscheidbar.
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Geruch:
seifig-mehlig
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Geschmack:
mild
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Doppelgänger:
Orangeroter Heftelnabeling,
Falscher Pfifferling,
Entferntblättriger Mooshäubling,
Atkinsons Häubling |
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