Violettblättriger Zwergknäueling
(Panellus violaceofulvus)

| Bild exemplarisch, KI generiert. Die erst hell-gelblichen Lamellen wird schon bald zunehmend bräunlich-violett. |
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Details / Steckbrief:
Art:
Lamellenpilze
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Wertigkeit:
ungenießbar
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Vorkommen:
Nadelwald,
Nadelholz,
an Weißtannen,
Bergwälder,
an / auf Baumstümpfen
in folgenden Monaten:
Januar,
Februar,
März,
April,
Mai,
Juni,
Dezember |
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Hut:
0.5
cm - 3 cm breit; rotbraun;
jung rundlich bis haubenförmig, dann muschelförmig ausgebreitet, Oberfläche matt, feinfilzig, trocken, zur Anwachsstelle hin oft weiß bereift
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Hutunterseite:
Lamellen radial von der Anwachsstelle ausgehend, violett bräunlich, fast entfernt stehend, untermischt, Schneiden glatt
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Stiel:
kein Stiel vorhanden (oder kaum ausgeprägt), siehe Fruchtkörperbeschreibung
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Fleisch:
violettbraun, sehr dünn, zäh
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Sporenpulver:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin; Größe: 7,5–9,5 x 3,5–4,5 µm (Q-Wert: ca. 1,8–2,4), ellipsoid bis schmal ellipsoid oder leicht fazettenförmig/zylindrisch, glatt, amyloid, dünnwandig, mit einem oder mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid, KOH-Reaktion unauffällig.
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typ.
Begleitpflanze:
Moose
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bevorzugter
Boden:
Holz
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Wissenswertes:
Der Violette Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus) ist ein kleiner, muschel- bis fächerförmiger Seitling mit einem Hutdurchmesser von 0,5–3 cm. Die Oberfläche ist im jungen Zustand wunderschön violett-grau bis tief violett-braun und fein weißlich bereift. Er sitzt fast stielos oder mit einem sehr kurzen, seitlichen Knubbel am Holz fest.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Aufgrund seiner geringen Größe und der zähen, lederigen Konsistenz ist der Pilz für die Küche bedeutungslos.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland vor allem in den süddeutschen Bergwäldern (Alpen, Schwarzwald, Bayerischer Wald) verbreitet, im Flachland sehr selten. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Nadelholz, mit einer starken Vorliebe für Tanne (Abies alba), seltener an Fichte. Er besiedelt häufig noch hängende oder kürzlich herabgefallene Äste. Erscheinungszeit: Spätherbst bis Frühjahr (Winterpilz).
🔬 Bestimmungs-Tipp:
Farbe & Substrat
Achten Sie auf die violette Hutfarbe in Kombination mit dem Wachstum an Nadelholz. Die Lamellen sind im Gegensatz zum Hut eher ocker- bis fleischbraun gefärbt und stehen recht eng. Wie viele Zwergknäuelinge ist er sehr zäh und lebt bei Feuchtigkeit immer wieder auf.
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Geruch:
unbedeutend
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Geschmack:
unbedeutend
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Doppelgänger:
Herber Zwergknäueling,
Fleischroter Gallertbecher,
Milder Zwergknäueling,
Gemeiner Spaltblättling |
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