Traniger Glöckling
(Entoloma hirtipes)

| Bild exemplarisch. KI generiert. |
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Details / Steckbrief:
Art:
Lamellenpilze
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Wertigkeit:
giftig
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Vorkommen:
Nadelwald,
Mischwald,
Parkanlagen,
unter Fichten,
unter Kiefern
in folgenden Monaten:
April,
Mai,
Juni,
März,
November,
Dezember |
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Hut:
3
cm - 7 cm breit; dunkelbraun, graubräunlich, beigebraun;
glockig-kelig und meist mit einer Papille, Oberfläche glatt, hygrophan, feucht fast bis zur Hälfte durchscheinend gerieft, radialstreifig, Rand gerieft bis radial eingerissen
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Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, jung blassgrau, alt graurosa, Schneiden wellig
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Stiel:
max. Stielgröße 12 cm, max. Stielbreite
0.8 cm; oft verdreht und teilweise auch zusammengedrückt, zerbrechlich, hohl, weißlich faserig-längsstreifig, graubraun, Basis mit weißem Filz
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Fleisch:
blassgrau, dünn, besonders im Stiel faserig
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Sporenpulver:
rosa bis rosabraun (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin bis blass gelblich; Größe: 10,0–14,0 x 7,0–9,5 µm (Q-Wert: ca. 1,3–1,6), ellipsoid bis länglich, heterodiametrisch, kantig mit 5 bis 7 Facetten, inamyloid, dünnwandig, mit einem oder mehreren Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion unauffällig.
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typ.
Begleitpflanze:
Busch-Windröschen, Heidelbeere, Waldsauerklee, Etagenmoos
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bevorzugter
Boden:
Nadelstreu, saurer Boden, neutraler Boden
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Wissenswertes:
Der Tranige Glöckling (Entoloma hirtipes) ist ein typischer Vertreter der Frühjahrspilze und erscheint oft zeitgleich mit den ersten Morcheln. Er erreicht eine Hutbreite von 3–7 cm und bevorzugt die Nadelstreu in Fichtenwäldern. Sein Erscheinungsbild ist schmächtig mit einem kegelig-glockigen, graubraunen Hut, der hygrophan ist. Das markanteste Kennzeichen ist sein penetranter Geruch, der stark an Fischtran oder ranziges Fett erinnert und beim Zerreiben der Lamellen besonders intensiv wahrnehmbar wird.
☠ Giftwarnung: Giftig!
Der Tranige Glöckling verursacht teils schwere Magen-Darm-Vergiftungen.
- Symptome: Heftiges Erbrechen, Durchfall und starke Bauchkrämpfe treten meist kurz nach der Mahlzeit auf.
- Gefahr: Aufgrund seines frühen Erscheinens wird er oft mit essbaren Frühlingspilzen verwechselt. Er ist kein Speisepilz!
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland in Nadelwäldern verbreitet und gebietsweise häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der in der Nadelstreu von Fichten (seltener bei Kiefern oder im Laubmischwald) wächst. Er bevorzugt saure bis neutrale Böden. Erscheinungszeit: März bis Mai (gelegentlich auch im späten Herbst).
🔬 Bestimmungs-Tipp:
Geruch & Stiel
Riechen Sie an dem Pilz: Ein starker Tran- oder Fischgeruch im Frühjahr deutet fast immer auf diese Art hin. Der Stiel ist auffallend lang, hohl und oft längsfaserig verdreht. Die Lamellen färben sich durch das Sporenpulver schmutzig-rosa.
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Geruch:
fischartig-tranig, gurkig
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Geschmack:
mild, ranzig
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Doppelgänger:
Scherbengelber Rötling,
Seidiger Rötling,
Frühlings-Weichritterling,
Voreilender Ackerling,
Frühlingsrötling |
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