Grubiger Fichten-Milchling
(Lactarius scrobiculatus)

| Blick auf drei Exemplare. Wichtigste Merkmale: die strohgelbe Hutfärbung und mit am wichtigsten der grubige Stiel (wirkt auf Bildern wie gefleckt) |
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Details / Steckbrief:
Art:
Lamellenpilze
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Wertigkeit:
giftig
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Vorkommen:
Nadelwald,
unter Fichten,
unter Tannen
in folgenden Monaten:
Juli,
August,
September,
Oktober,
November |
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Hut:
6
cm - 25 cm breit; strohgelb, goldgelb bis zitronengelb, mit dunkleren, konzentrischen Zonen ;
jung gewölbt mit eingebogenem, zottigem Rand, bald trichterförmig vertieft; Oberfläche trocken bis feucht-schmierig, konzentrisch gezont
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Hutunterseite:
Lamellen blass cremefarben, am Stiel angewachsen oder leicht herablaufend.
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Stiel:
max. Stielgröße 6 cm, max. Stielbreite
3.5 cm; weißlich bis blass cremefarben, charakteristisch mit ocker- bis braungelben, grubigen Vertiefungen (Grübchen) übersät; im Alter hohl
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Fleisch:
weißlich, brüchig; Milch verfärbt sich schwefelgelb
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Sporenpulver:
hellocker bis hellbräunlich, reit elliptisch bis fast kugelig, warzig
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typ.
Begleitpflanze:
Etagenmoos, Dornfarn, Land-Reitgras
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bevorzugter
Boden:
Kalkboden
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Wissenswertes:
Der Grubige Fichten-Milchling (Lactarius scrobiculatus) ist ein kräftiger Pilz mit einem Hutdurchmesser von 7–25 cm. Der Hut ist stroh- bis goldgelb, oft undeutlich gezont und am Rand auffällig zottig behaart. Ein markantes Merkmal ist der kräftige, weißliche Stiel, der mit gelblichen, grubig vertieften Flecken (Scrobikeln) übersät ist. Die weiße Milch verfärbt sich bei Kontakt mit Luft sofort schwefelgelb.
⚠ Warnhinweis: Giftig / Ungenießbar
Der Pilz ist im rohen Zustand giftig und verursacht schwere Magen-Darm-Störungen.
- Geschmack: Das Fleisch schmeckt extrem brennend scharf und bitter.
- Besonderheit: Aufgrund der häufig hohen radioaktiven Belastung (Cäsium-137) und seiner Seltenheit sollte der Pilz im Wald geschont werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein Mykorrhizapartner der Fichte und wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Böden in Gebirgslagen oder kalkreichen Mittelgebirgen. Man findet ihn in moosigen Nadelwäldern. Erscheinungszeit: Juli bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:
Stielgruben & Milchreaktion
Achten Sie auf die gelben Gruben am Stiel und die sofortige Gelbverfärbung der Milch. Der zottige Hutrand in Kombination mit dem Standort unter Fichten auf Kalk macht ihn fast unverwechselbar.
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Geruch:
fruchtig säuerlich, zitronenartig
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Geschmack:
sehr scharf, unangenehm ölig-bitter
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Doppelgänger:
Fichten-Reizker,
Edelreizker |
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