Ziegelroter Schwefelkopf
(Hypholoma lateritium)

Ziegelroter Schwefelkopf1
Ansicht von schräg oben. Die Hutoberflächen zeigen sich ziegelrötlich. Der Hutrand hingegen ist hellgelblich. Zum Rand hin sind noch Velumreste erkennbar.
Ziegelroter Schwefelkopf2
Blick auf liegende Exemplare. Bei dem jungen, vorderen Exemplar verbindet das Velum noch Hut und Stiel. Die Lamellen stehen gedrängt. Die Stiele sind längsfaserig.
Ziegelroter Schwefelkopf3
Blick von oben auf die Hutunterseite. Die Lamellenfarbe ist bereits deutlich dunkler als bei jungen Exemplaren. Des Weiteren stehen die Lamellen relativ gedrängt.
Ziegelroter Schwefelkopf4
Nahansicht auf die Hutunterseite. Hier sind gut die helle Stielspitze sowie die Ausbuchtung der Lamellen zu erkennen.

Details / Steckbrief:

Art:
Lamellenpilze

 

 

Wertigkeit:
ungenießbar

 

Vorkommen:
Laubholz, an / auf Baumstümpfen

in folgenden Monaten:
August, September, Oktober, November, Dezember

 

Hut:
4 cm - 10 cm breit; ziegelrötlich; jung halbkugelig, dann gewölbt bis abgeflacht mit einem stumpfen Buckel, zum Rand hin hellgelblich, z. T. mit anliegenden Velumresten bedeckt, Rand jung eingerollt und mit einem faserigen Velum mit dem Stiel verbunden

 

Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, relativ eng stehend, hellgelb, blassoliv, alt grau- bis olivbraun, Schneiden weißlich

 

 

Stiel:
max. Stielgröße 12 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; längsfaserig, alt hohl, oft verbogen, gelblich, zur Basis hin bräunend, z. T. mit dunklerer Ringzone

 

Fleisch:
im Hut blassgelb, im Stiel rotbraun

 

 

Sporenpulver:
purpurbraun

 

typ. Begleitpflanze:
Wald-Veilchen

 

 

bevorzugter Boden:
Holz

 

Wissenswertes:
Der Pilz gilt z. T. als leicht giftig, meist als ungenießbar und in den USA und Japan zählt er sogar als beliebter Speisepilz und wird sogar kultiviert.

 

 

Geruch:
muffig

 

Geschmack:
bitter
  Doppelgänger:
Gemeines Stockschwämmchen, Geselliger Schwefelkopf, Rauchblättriger Schwefelkopf, Gifthäubling, Grünblättriger Schwefelkopf, Safranroter Schüppling