Eier-Wulstling
(Amanita ovoidea)

Eier-Wulstling1
Frontalansicht. Der komplette Pilz ist generell weiß. Die Hutoberfläche erinnert an einen Wiesenchampignon. Die Ausmaße des Pilzes, insbesondere des Stiels sind markant.
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Ansicht von oben. Der Hutrand ist besonders jung deutlich behangen und der Stiel flockig.
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Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Achtung: eigentlich müsste sich an der Basis eine Volva/Scheide befinden - diese ist leider beim Herausdrehen in der Erde stecken geblieben. Der Ring ist auffällig hoch angesetzt.
Eier-Wulstling4
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen Lamellen sind gedrängt und könne auch z. T. wie hier einen rosa Schein haben. Sie sind am Stiel nicht angewachsen, was durch den Ring auf diesem Bild leider nicht erkennbar ist.

Details / Steckbrief:

Art:
Lamellenpilze

 

 

Wertigkeit:
essbar

 

Vorkommen:
Laubwald, Nadelwald, Mischwald, unter Kiefern, unter Kastanien, unter Eichen

in folgenden Monaten:
Juli, August, September

 

Hut:
10 cm - 30 cm breit; weiß, alt strohgelblich; zuerst eiförmig (Name!), danach polsterförmig, zuletzt abgeflacht, zuerst mehlig-matte, dann seidig-glatte Oberfläche, meist ohne Velumreste aber besonders jung mit fransig-flockigem Hutrand

 

Hutunterseite:
frei, weiß, z. T. auch mit rosa Schein, gedrängt

 

 

Stiel:
max. Stielgröße 15 cm, max. Stielbreite 4 cm; markant derb, dick und fest, flockig, der oberseits geriefte, hängende Ring ist vergänglich und ist praktisch an der oberen Stielspitze angewachsen, Basis z. T. tief in der Erde (regelrecht wurzelnd), mit kräftiger, häutiger bald ockergelblicher Scheide (die sich beim herausziehen/-drehen des Pilzes auch lösen kann)

 

Fleisch:
weiß, fest, voll

 

 

Sporenpulver:
amyloid (farblos), elliptisch

 

typ. Begleitpflanze:
keine Angabe

 

 

bevorzugter Boden:
Kalkboden

 

Wissenswertes:
Der Eier-Wulstling ist eine wärmeliebende Art, die hauptsächlich im Oberrhein-Graben gefunden werden kann. Dieser Fund stammt aus dem Bliestal (Saarland), was darauf hindeutet, dass diese Art sich auch in Deutschland nun langsam ausbreitet. Der Pilz verfügt über eine Vielzahl an Ereknnungsmerkmalen. Ein im weiteren Verlauf nicht erwähntes Merkmal ist, dass man besonders bei jungen Exemplaren voller Velumreste hängt, wenn man den Pilz (intensiver) anfasst.

 

 

Geruch:
angenehm, im Alter aasartig

 

Geschmack:
angenehm
  Doppelgänger:
Frühlings-Knollenblätterpilz