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Kegeliger Saftling

⚠ Rote Liste 3 - Gefährdet (Schonen)

(Hygrocybe conica)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: schwach giftigschwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Kegelige Saftling (Hygrocybe conica) fällt durch seinen spitzkegeligen, oft radialfaserigen Hut auf, der 2–6 cm breit wird. Die Farben leuchten gelb, orange oder kräftig rot. Das markanteste Merkmal ist das Schwärzen: Bei Druck, Verletzung oder im Alter läuft der gesamte Pilz über Grau bis hin zu einem tiefen Kohlschwarz an.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar / Giftverdächtig
Der Kegelige Saftling gilt als ungenießbar. Es gibt zudem Berichte über leichte Magen-Darm-Störungen nach dem Verzehr, weshalb die Art als giftverdächtig eingestuft wird.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird die Art in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Wie alle Saftlinge ist er nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er wächst in nährstoffarmen Wiesen, Magerrasen, auf Friedhöfen und an Waldrändern. Er ist bezüglich des pH-Wertes recht tolerant, bevorzugt aber ungedüngte Flächen. Erscheinungszeit: Juni bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Kegelform & Schwärzen
Achten Sie auf den spitzen Hut (oft mit bleibendem Buckel) und die sofortige oder langsame Schwarzfärbung nach Berührung. Die Lamellen sind fast frei, weißlich bis gelblich und werden später grau-schwarz.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Hygrocybe conica
Weitere Bezeichnungen:
Schwärzender Saftling, Hygrocybe nigrescens
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 6.0 cm breit; orangegelb, orangerot; spitz- bis stumpfkegelig, später ausgebreitet mit Buckel, radialfaserig, Rand oft unregelmäßig gelappt und die Lamellen überragend, bei Berührung und im Alter schwärzend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen angeheftet bis fast frei, blass bis lebhaft gelb
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; zylindrisch, oft drehwüchsig, jung zitronengelb, später orangegelb, jung ausgestopft, später hohl, faserig gestreift, Basis weißlich, bei Berührung und im Alter schwärzend
Fleisch:
gelblich, dünn, brüchig, im Hut gelblich, im Schnitt graulila verfärbend, danach schwärzend
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß, elliptisch, hyalin
Boden:
Gras/Wiese, nährstoffarmer Boden
Begleitpflanze:
Kleine Braunelle, Zittergras, Moose, Kleiner Klappertopf
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Parkanlagen Wiese / grasige Plätze Waldwiesen Gärten Obstwiesen auf Wegen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: Bis 6 cm, spitzkegelig, leuchtend rot-gelb bis orange-rötlich, bei Berührung schwärzend, seidig glänzend.
  • Lamellen: Schmutzig hellgelblich, bei Verletzung schwärzend, fast frei bis fein am Stiel angeheftet.
  • Stiel: Gelblich bis orange, schwärzend, faserig verdreht, hohl.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP: Das wesentliche Kennzeichen ist das ausgeprägte Schwärzen des gesamten Fruchtkörpers bei Druck oder Verletzung.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Kegeliger Saftling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
⚠ Gefährliche Verwechslungen:
Papageigrüner Saftling
schwach giftig
🔍 Unkritische Verwechslungen:
Spitzgebuckelter Saftling
ungenießbar

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