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Zweifarbiger Streifling

(Amanita battarrae)

📖 Lamellenpilze
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Speisewert: essbaressbar
Hinweis: Enthält Inhaltsstoffe, die im Rohzustand unverträglich sind. Nur gut durchgegart verzehren!
Inhaltsstoffe:
Hämolysine
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Amanita battarrae
Weitere Bezeichnungen:
Verfärbender Scheidenstreifling, Verfärbender Streifling, Zweifarbiger Scheidenstreifling, Zonierter Scheidenstreifling
Wissenswertes:
Der Zweifarbige Scheidenstreifling ist ein eleganter Bewohner kalkarmer Nadelwälder. Sein Name bezieht sich auf die charakteristische Färbung des Hutes, der in der Mitte meist deutlich dunkler (umbra- bis graubraun) und zum Rand hin heller gefärbt ist. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist der tief geriefte Hutrand. Wie alle Scheidenstreiflinge besitzt er keinen Ring am Stiel, dafür aber eine markante, weiße, sackartige Hülle an der Stielbasis, die oft tief im Moos oder Boden verborgen ist.


🍳 Vorbereitung & Verwendung:

Der Pilz ist essbar, jedoch im Rohzustand giftig. Er enthält hitzelabile Gifte, die erst durch eine Garzeit von mindestens 15 bis 20 Minuten vollständig zerstört werden. Er hat einen milden Geschmack und eignet sich gut als Beigabe in Mischpilzgerichten.


🍲 Zubereitungstipp:

Aufgrund seines zerbrechlichen Fleisches sollte der Zweifarbige Scheidenstreifling vorsichtig gereinigt werden. Er behält beim Garen eine angenehme Textur. Besonders schmackhaft ist er, wenn er zusammen mit anderen Waldpilzen in Butter kurz angebraten und anschließend geschmort wird.


⚠ Wichtiger Hinweis: Keine Ring-Kontrolle!

Vergewissern Sie sich bei jedem Exemplar, dass am Stiel kein Ring vorhanden ist. Tödlich giftige Knollenblätterpilze können ähnliche Farben haben, besitzen aber immer einen Ring und einen glatten (nicht gerieften) Hutrand. Sammeln Sie Scheidenstreiflinge nur, wenn Sie sich bei der Abgrenzung absolut sicher sind.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 12.0 cm breit; graubraun, braunocker bis gelbbraun; zuerst eiförmig, bald kegelig-glockig, dann flach ausgebreitet, bisweilen niedergedrückt, mit Buckel, Oberfläche glatt, ohne Velumreste, mit einer deutlich dunkleren, bräunlichen Zone am inneren Ende der Hutrandriefen, Rand deutlich gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen frei, breit, weißlich, Schneiden zum Hutrand graubräunlich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch oder nach oben verjüngt, alt hohl, schmutzig weißlich, mit kleinen, graubräunlichen Schüppchen bedeckt, z. T. auch genattert, ohne Ring, Volva häutig, hoch, jung schmutzig weißlich
Fleisch:
zart, zerbrechlich, weißlich
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß, rund, glatt, farblos
Boden:
Nadelstreu
Begleitpflanze:
Fichtensämling, Wald-Hainsimse, Draht-Schmiele, Heidelbeere, Rotstängelmoos
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Bergwälder unter Fichten

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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