Der Halsband-Schwindling ist ein kleiner, aber ausgesprochen hübscher Pilz, der oft in großen Kolonien an abgestorbenen Ästen oder Baumstümpfen wächst. Sein auffälligstes Merkmal ist die Art und Weise, wie die Lamellen am Stiel befestigt sind: Sie enden nicht direkt am Stiel, sondern sind an einem winzigen, knorpeligen Ring (dem sogenannten Collarium) angewachsen, der den Stiel wie ein Halsband umschließt. Der Hut ist reinweiß und tief gefurcht, was ihm das Aussehen eines winzigen Wagenrades verleiht.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Ungenießbar
Aufgrund seiner winzigen Ausmaße und des extrem dünnen, fast fehlenden Fleisches besitzt der Halsband-Schwindling keinen Speisewert. Er wird allgemein als ungenießbar eingestuft und ist für die Küche bedeutungslos.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst saprobiontisch an totem, meist liegendem Laubholz, selten auch an Nadelholz. Besonders häufig findet man ihn an Buche, Eiche, Hainbuche, Hasel oder Ahorn. Er bevorzugt feuchte Wälder und Gebüsche.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Das Collarium
Um ihn sicher zu bestimmen, schauen Sie sich die Unterseite des Hutes genau an (ggf. mit einer Lupe). Die Lamellen dürfen den Stiel nicht berühren, sondern müssen in einem deutlichen **Ring (Halsband)** zusammenlaufen. Der Stiel selbst ist sehr dünn, steif, glänzend schwarzbraun und oben weißlich.
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.