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Schwefelporling

(Laetiporus sulphureus)

📖 Porlinge
📷 Pilzbilder

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Speisewert: jung essbarjung essbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) fällt durch seine leuchtend gelben bis orangefarbenen, dachziegelartig übereinanderwachsenden Fruchtkörper auf. Er ist ein klassischer Wundparasit, der an lebenden Laubbäumen eine intensive Braunfäule verursacht. Aufgrund seiner hähnchenfleischähnlichen Textur im jungen Zustand ist er ein beliebter Speisepilz.

🍄 Kulinarik: Essbar (nur jung)
Verwendet werden nur die weichen, saftigen Zuwachsränder junger Exemplare. Er muss mindestens 15–20 Minuten gut durchgegart werden, da er roh giftig ist. Der Geschmack ist leicht säuerlich und die Konsistenz erinnert an Geflügel. Ältere, kreidige Exemplare sind ungenießbar.
🍳 Zubereitungstipp: "Chicken of the Woods" Nuggets
Da die Textur sehr kompakt ist, eignet sich der Pilz hervorragend zum Panieren. Schneiden Sie die jungen Ränder in mundgerechte Stücke, ziehen Sie diese durch Mehl, Ei und Semmelbrösel und braten Sie sie goldbraun aus. Ein kurzes Einlegen in Milch vor dem Panieren macht das Fleisch noch zarter.
⚠ Giftwarnung (Wirtsbaum-Abhängigkeit):
Fruchtkörper, die an Eiben (Taxus), Robinien oder Goldregen wachsen, können deren Giftstoffe aufnehmen. Vom Verzehr solcher Exemplare wird dringend abgeraten, da dies zu schweren Vergiftungserscheinungen führen kann.
🍂 Ökologie & Fundorte:
Er tritt vor allem an Eiche, Weide, Pappel, Birne, Apfel, Kirsche und Robinie auf. Der Pilz baut Lignin ab und erzeugt Würfelfäule. Er ist ein wichtiger Ökosystem-Ingenieur, da er Baumhöhlen für Wildtiere schafft.
ℹ Wissenswertes & Medizin:
In der Mykotherapie werden ihm antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben. In Deutschland ist er jedoch kein offiziell bestätigter Heilpilz, da die individuelle Unverträglichkeitsrate hoch ist und die Inhaltsstoffe stark vom Wirtsbaum beeinflusst werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Zustand & Guttation
Achten Sie auf leuchtend schwefelgelbe Poren. Junge Exemplare scheiden oft klare Guttationströpfchen aus. Prüfen Sie die Konsistenz: Nur elastische, saftige Exemplare sammeln. Wenn er bröselig wie Kreide wird, ist er zu alt.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Laetiporus sulphureus
Weitere Bezeichnungen:
Gemeiner Schwefelporling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
10.0 cm - 50.0 cm breit; schwefelgelb, orangegelb, alt blassgelb bis grauweiß; fächer- bis halbkreisförmig, meist dachziegelartig wachsend, Oberfläche samtig und unregelmäßig wellig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Rören 2-4 mm lang, nicht ablösbar, Poren sehr klein, 3-5 pro mm, jung schwefelgelb, manchmal mit gelblichen Guttationstropfen
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 0.0 cm, max. Stielbreite 0.0 cm; kein Stiel vorhanden
Fleisch:
jung weich, saftig, gelb, elastisch, alt hart, trocken und brüchig, weißlich
Geruch:
aromatisch
Geschmack:
sauer
Sporen:
gelblich, breitelliptisch, glatt, hyalin
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Wolfsflechte
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz Nadelholz an Eichenstämmen an / auf Baumstümpfen
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
⚠ Gefährliche Verwechslungen:
Zimtfarbener Weichporling
giftig
🔍 Unkritische Verwechslungen:
Kiefern Braunporling
ungenießbar
🍴 Ähnliche Speisepilze:
Riesenporling
jung essbar

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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