Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Frontalansicht. Hier kann man besonders am Hutrand die hygrophanen Eigenschaften der Hutoberfläche erkennen. Die breitgedrückten bis rundlichen Stiele sind hutfarben, werden abwärts dunkler und sind silbrig überfasert.
Blick auf liegende Exemplare. Wie bei vielen Trichterlingen üblich, befindet sich an der Stielbasis auffälliger Myzelfilz, der sich auch bis auf das Substrat ausbereiten kann.
Der Staubfüßige Trichterling (Clitocybe metachroa) ist ein kleinerer, trichterförmiger Pilz mit einem 1 bis 5 cm breiten Hut. Die Farbe ist ein unauffälliges Graubraun bis Beigegrau, wobei der Hut stark hygrophan ist (beim Trocknen deutlich heller wird). Die Lamellen sind hellgrau und laufen am Stiel herab. Der Name rührt von dem silbrig-weißlichen, fein bereiften ("staubigen") Stiel her.
⚠ Giftwarnung: Giftverdächtig / Ungenießbar Wie viele kleine, grau-weißliche Trichterlinge steht auch der Staubfüßige Trichterling im Verdacht, Muscarin oder ähnliche Toxine zu enthalten. Er ist für die Küche absolut ungeeignet und sollte aufgrund der Verwechslungsgefahr mit tödlich giftigen Trichterlingen strikt gemieden werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Er wächst als Saprobiont vor allem in der Nadelstreu von Fichtenwäldern, kommt aber auch im Laubwald vor. Er ist ein typischer Aspektfolger im Spätherbst und Winter (Oktober bis Dezember) und häufig in großen Gruppen oder Hexenringen zu finden.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Geruchlos & Frostresistent
Wichtige Merkmale sind der fehlende markante Geruch (im Gegensatz zum ranzig riechenden Graublättrigen Trichterling) und der silbrig überflogene Stiel. Er wirkt insgesamt sehr "durchscheinend" und zerbrechlich, besonders bei feuchter Witterung.
1.0 cm - 5.0 cm breit; blass horngrau, fleischbräunlich, graubraun, trocken weißlich bis hellbeige; jung flach bis gewölbt mit eingerolltem Rand und oft leicht gebuckelt, später Rand gewölbt bis gebogen, Mitte meist dunkler und im Alter vertieft, hygrophan, dünnfleischig, Rand kann (insbesondere feucht) mehr oder weniger durchscheinend gerieft sein
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen schwach herablaufend, etwas gedrängt, schmutzig weißlich bis blass grau
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 5.0 cm, max. Stielbreite 0.8 cm; zylindrisch, hohl, hutfarben, im unteren Teil dunkler, fein silbrig überfasert, rundlich bis breitgedrückt, Basis häufig mit weißem Myzelfilz
Fleisch:
relativ fest und starr, dünn, graue Farbtöne
Geruch:
erdig, nicht mehlartig
Geschmack:
bitter
Sporen:
weiß bis cremefarben (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 6,0–8,0 x 3,5–5,0 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,8), ellipsoid bis tropfenförmig, glatt, mäßig dickwandig, meist ohne auffällige Öltropfen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion negativ.
✘Hut: 1–5 cm breit; trichterförmig vertieft; graubraun bis beige; stark hygrophan (ausblassend); bei Feuchtigkeit ist der Rand fein gerieft.
✘Lamellen: Blassgrau bis beige; gedrängt stehend und leicht herablaufend.
✘Stiel: Farblich wie der Hut, zur Basis hin oft dunkler bis schwärzlich verfärbend; Spitze oft heller und fein weißlich bereift.
⚠ Wichtigste Bestimmungsmerkmale
DER WINTERLICHE TRICHTERLING:
Der Staubfüßige Trichterling ist ein typischer Spätherbst- und Winterpilz, der oft noch im Dezember bei kühlen Temperaturen zu finden ist. Er wächst bevorzugt in Nadelwäldern auf Streu. Charakteristisch ist seine starke Hygrophanität: Im feuchten Zustand erscheint er graubraun mit gerieftem Rand, während er trocken fast weißlich-beige ausblassen kann. Er gilt als giftverdächtig oder zumindest ungenießbar und sollte aufgrund der Verwechslungsgefahr mit anderen giftigen weißen Trichterlingen (die Muscarin enthalten können) strikt gemieden werden.
Sammler-Berichte
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