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essbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
MĂ€
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Grifola frondosa
Weitere Bezeichnungen:
Laubporling, Maitake, Graue Gans, Kamm-Porling, Kammporling, SpatelhĂŒtiger Porling
Wissenswertes:
Der Gemeine Klapperschwamm ist weit mehr als nur ein Speisepilz; in der asiatischen Naturheilkunde wird er seit Jahrhunderten unter dem Namen Maitake (Tanzpilz) als hochgeschĂ€tzter Vitalpilz gefĂŒhrt. Sein Name rĂŒhrt angeblich daher, dass Pilzsammler vor Freude tanzten, wenn sie ein Exemplar dieses seltenen und wertvollen Pilzes fanden.
Ăkologie und Vorkommen: Als SchwĂ€cheparasit siedelt er sich bevorzugt an der Basis alter Eichen an, seltener an Buchen oder anderen LaubbĂ€umen. Dort verursacht er eine intensive WeiĂfĂ€ule, indem er das Lignin des Holzes abbaut. Der Pilz ist standorttreu: Wenn du einmal einen Klapperschwamm gefunden hast, stehen die Chancen gut, dass er im nĂ€chsten Jahr am selben Baum erneut erscheint. Er fruchtet meist von August bis Oktober.
Kulinarik und Merkmale: Kulinarisch zeichnet er sich durch ein nussiges, sehr wĂŒrziges Aroma und eine feste, aber zarte Konsistenz aus. Wichtig ist, nur junge Exemplare zu sammeln, da der Pilz im Alter zĂ€h und leicht bitter werden kann. Er lĂ€sst sich hervorragend braten oder fĂŒr krĂ€ftige Suppen verwenden.
Wichtige Unterscheidung: Vorsicht ist geboten bei der Verwechslung mit dem Riesenporling. Dieser verfÀrbt sich bei Druck oder Anschnitt jedoch schwÀrzlich, wÀhrend der Klapperschwamm seine Farbe behÀlt.
Hutbeschreibung:
2.0 cm - 12.0 cm breit; gelbbraun, graubraun; 15-50 cm hoch, (gesamt) bis zu 15 kg schwer, zahlreiche einzelne HĂŒte (fĂ€cher- bis muschelförmig) wachsen aus einem gemeinsamen Strunk, OberflĂ€che runzelig, gefasert, ungezont
Hut Unterseite:
Röhren 2-4 mm lang, weiĂ, Poren vieleckig, weiĂlich cremefarben, nicht schwĂ€rzend, am Stiel herablaufend
Stiel Beschreibung:
max. StielgröĂe 5.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; kurz seitlich gestielt, weiĂlich bis ockerlich
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz an / auf BaumstĂŒmpfen
Sammler-Berichte
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