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Birken-Rotkappe

⚠ Rote Liste 3 - Gefährdet (Schonen)

(Leccinum versipelle)

📖 Röhrenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: bedingt essbarbedingt essbar
Hinweis: Enthält Inhaltsstoffe, die im Rohzustand unverträglich sind. Nur gut durchgegart verzehren!
Inhaltsstoffe:
Lektine
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Die Birkenrotkappe (Leccinum versipelle) ist ein stattlicher Röhrling mit einem 5–20 cm breiten, fuchsorangen bis ziegelroten Hut, dessen Rand oft leicht übersteht. Der Stiel ist kräftig und mit auffälligen, von Beginn an schwarzen Schüppchen besetzt. Das Fleisch ist fest und weiß, läuft aber bei Verletzung über Grau-Violett nach Schwarz an.

🍄 Kulinarik: Hervorragender Speisepilz (Gegart!)
Besitzt ein festes Fleisch und mild-nussiges Aroma. Wichtig: Muss mindestens 15–20 Minuten durcherhitzt werden, da sie roh giftig ist. Das Fleisch verfärbt sich beim Garen komplett schwarz, was den Speisewert nicht mindert.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Strenger Mykorrhizapartner der Birke (Betula). Bevorzugt saure Böden in Mooren, Heiden und lichten Wäldern. Erscheint von Juni bis November. In Deutschland besonders geschützt (Sammeln nur in geringen Mengen).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Schwarze Schüppchen & Fleischverfärbung
Achten Sie auf die Stielschüppchen: Diese sind bei der Birkenrotkappe schon jung schwarz. Die starke Schwarzfärbung des Fleisches im Anschnitt unterscheidet sie von vielen anderen Raufußröhrlingen.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Leccinum versipelle
Weitere Bezeichnungen:
Schwarzschuppiger Birkenröhrling, Birkenrotkappe, Heiderotkappe, Heide-Rotkappe, Rothaut-Röhrling, Rothautröhrling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; braunrot, orangegelb, ockergelb; erst halbkugelig, dann breit polsterförmig, dickfleischig, Oberfläche filzig, trocken matt, feucht schmierig, Huthaut leicht überstehend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren bis 3 cm lang, um den Stiel herum niedergedrückt, leicht ablösbar, alt schwammig, jung schmutzig weißlich, später graulich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; jung bauchig, später zylindrisch-keulig, weißlich, mit abstehenden, schwärzlichen Schuppen bedeckt, auf Druck grünblau verfärbend
Fleisch:
weiß, fest, im Hut bald weich, im Schnitt schwach blauend oder rötend, beim Kochen schwärzend
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild
Sporen:
olivbraun, elliptisch, glatt, mit Tropfen
Boden:
saurer Boden
Begleitpflanze:
Heidelbeere, Preiselbeere, Gräser, Moose
Vorkommen / Fundorte:
unter Birken Laubwald Mischwald
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Doppelgänger:
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Speisewert:

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