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ungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Russula raoultii
Weitere Bezeichnungen:
Blassgelber-Täubling
Wissenswertes:
Der Blassgelbe Täubling ist einer der häufigsten Pilze in unseren Wäldern. Er ist ein Mykorrhizapilz, der keine hohen Ansprüche an den Boden stellt. Er wächst sowohl in sauren Nadelwäldern (Fichte, Tanne) als auch in Laubwäldern, wobei er hier eine starke Bindung an die Rotbuche eingeht. Man findet ihn von Juli bis weit in den November hinein.
Kulinarische Einordnung und Giftigkeit: Der Pilz gilt als ungenießbar. Der Geschmack ist meist mäßig scharf, manchmal auch fast mild mit einem unangenehm kratzenden Nachgeschmack. Wie alle scharf schmeckenden Täublinge kann er bei Verzehr in größeren Mengen leichte Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Reizungen) auslösen, weshalb er teilweise in der Fachliteratur als schwach giftig eingestuft wird.
Bestimmungsmerkmale: Der Hut ist ockergelb bis blassgelb, wobei die Farbe oft zur Mitte hin kräftiger wird. Die Haut ist bei feuchtem Wetter etwas klebrig und lässt sich etwa bis zur Hälfte abziehen. Ein wichtiges Merkmal sind die Lamellen und der Stiel, die im jungen Stadium rein weiß sind, sich aber im Alter oder bei Druck grau-weißlich verfärben können. Das Sporenpulver ist cremeweiß.
Die "Täublings-Regel": Dieser Pilz ist ein klassisches Beispiel für die Anwendung der Täublings-Geschmacksprobe: Da es bei Täublingen keine tödlich giftigen Arten gibt, dürfen Sammler ein winziges Stückchen Fleisch auf der Zunge prüfen. Schmeckt es scharf (wie beim Blassgelben Täubling), ist der Pilz ungenießbar oder giftig. Schmeckt er rein mild-nussig, ist er essbar. Wichtig: Diese Regel gilt ausschließlich für die Gattung der Täublinge!
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 5.0 cm breit; zitronengelb, ockergelb, ausblassend, am Rand weißlich; jung halbkugelig bis gewölbt, später flach ausgebreitet mit z. T. vertiefter Hutmitte, Huthaut glatt und abziehbar
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
weiß mit schwach cremefarbenem Reflex, jung gedrängt, später mehr oder weniger entfernt stehend
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 4.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; weiß, häufig keulig, zusammendrückbar, schon früh hohl; z. T. auch etwas grauend
Fleisch:
weiß, zerbrechlich
Sporen:
weiß, oval, mit Warzen besetzt
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald unter Buchen unter Fichten Bergwälder
Sammler-Berichte
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