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Satans-Röhrling

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Speisewert: giftiggiftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
MĂ€
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Boletus satanas
Weitere Bezeichnungen:
Satansröhrling, Blutschwamm, Teufelspilz, Satanspilz
Wissenswertes:
Der Satanspilz verursacht schwere Magen-Darm-Erkrankungen mit heftigem Erbrechen. Er ist jedoch relativ leicht erkennbar, wenn man auf seine spezifischen Farbkombinationen achtet. Er ist in Europa weit verbreitet, jedoch ĂŒberall selten und steht aufgrund seiner GefĂ€hrdung unter Naturschutz. Erkennungsmerkmale: Das auffĂ€lligste Merkmal ist der Kontrast zwischen dem kalkweißen bis hellgrauen Hut und dem bauchigen, im unteren Bereich leuchtend roten Stiel. [cite: 2025-12-31] Vorkommen: Er bevorzugt warme, kalkreiche LaubwĂ€lder und steht oft in Symbiose mit Buchen oder Eichen. [cite: 2025-12-31] Geruch: Junge Pilze riechen schwach, aber im Alter entwickelt der Satansröhrling einen sehr unangenehmen, aasartigen Geruch, der ebenfalls vor dem Verzehr warnt. Reaktion: Bei Verletzung oder Anschnitt lĂ€uft das Fleisch schwach blau an, was jedoch oft weniger intensiv ausfĂ€llt als beim Hexenröhrling. [cite: 2025-12-31]
Hutbeschreibung:
10.0 cm - 25.0 cm breit; graußweiß, hell grauoliv, ocker-lederfarben; jung halbkugelig, dann gewölbt, im Alter ausgebreitet, OberflĂ€che anfangs filzig, spĂ€ter glatt, schwach klebrig, Rand eingebogen (die Röhren etwas ĂŒberragend)
Hut Unterseite:
Röhren bis 2,5 cm lang, am Stiel abgerundet, jung blassgelb, spĂ€ter grĂŒngelb, Poren klein, rundlich, jung gelblich, bald karminrot-purpurn
Stiel Beschreibung:
max. StielgrĂ¶ĂŸe 12.0 cm, max. Stielbreite 10.0 cm; bauchig bis kugelig, zur Basis hin kaminrötlich, unter dem Hut gelblich, im oberen Teil mit feinem, hellgelblichem bis rötlichem Netz, auf Druck verfĂ€rben sich die Röhren wie die Poren grĂŒnblau
Fleisch:
dick, fest, alt schwammig, weißgelblich, im Schnitt blauend
Geruch:
unangenehm
Geschmack:
mild, nussartig, angenehm
Sporen:
oliv, spindelförmig
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen

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