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Tiger-Ritterling

(Tricholoma tigrinum)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Tiger-Ritterling ist ein gefährlicher Giftpilz, der aufgrund seines angenehmen Geruchs und Aussehens oft unterschätzt wird. Er ist in Deutschland relativ selten [cite: 2026-01-26], was die Gefahr erhöht, da Sammler ihn in ihren Gebieten oft nicht kennen. Vergiftung: Der Konsum hat schwere Brechdurchfälle zur Folge, die meist bereits kurzfristig (ca. 30 Minuten bis 2 Stunden) nach der Mahlzeit eintreten [cite: 2026-01-26]. Lebensgefahr: Bei besonders schweren Vergiftungen kann der Tod durch Kreislaufversagen nicht ausgeschlossen werden [cite: 2026-01-26]. Geruchstäuschung: Im Gegensatz zu vielen anderen Giftpilzen riecht er sehr angenehm nach Mehl oder frisch aufgeschnittenen Gurken, was fälschlicherweise auf einen Speisepilz hindeuten könnte. Vorkommen: Er bevorzugt kalkhaltige Böden in Buchen- und Tannenwäldern sowie in höheren Lagen.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Tricholoma tigrinum
Weitere Bezeichnungen:
Tigerritterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; silbergrau, graubräunlich; jung halbkugelig-glockig, später ausgebreitet, niedergedrückt oder stumpf gebuckelt, Oberfläche hat weißen Grund, mit groben, konzentrisch angeordneten Schuppen besetzt, Rand meist heller und lange eingebogen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel ausgebuchtet angewachsen, mäßig dicht stehend, jung weißlich, später gelblich, Schneiden gekerbt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 3.5 cm; zylindrisch, weißlich bis ockerlich, fest, voll, schwach bräunlich längsfaserig bis schuppig, Basis oft keulig, Spitze jung oft mit Wassertröpfchen
Fleisch:
dick, weißlich
Geruch:
mehlartig
Geschmack:
mild bis mehlartig
Sporen:
weiß, oval, glatt, hyalin, mit Tropfen
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald unter Buchen unter Fichten

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