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LEBENSGEFAHR!
Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
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tödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Riesenrötling (Entoloma sinuatum) ist ein kräftiger Lamellenpilz mit einem 5–20 cm breiten Hut. Die Oberfläche ist seidig-matt, elfenbeinweiß bis hellgrau und oft fein radialfaserig. Die Lamellen sind jung gelblich, später durch das reifende Sporenpulver schmutzig fleischrosa gefärbt und meist deutlich ausgebuchtet am Stiel angewachsen.
☠ Giftigkeit: Stark Giftig
Verursacht das schwere Gastrointestinale Syndrom (Magen-Darm-Gift). Symptome wie heftiges Erbrechen und Durchfall treten meist 1–4 Stunden nach der Mahlzeit auf und können bei empfindlichen Personen zu lebensbedrohlichem Flüssigkeitsverlust führen.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt in wärmebegünstigten Laubwäldern auf Kalkböden wächst. Er ist oft bei Buchen und Eichen zu finden. Erscheinungszeit: Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Geruch & Lamellenfarbe Ein wichtiges Merkmal sind die jung gelblichen Lamellen, die sich erst später rosa verfärben. Der Geruch ist im jungen Zustand angenehm mehlartig, schlägt aber bei älteren Exemplaren oft in einen unangenehmen, fast ranzigen Geruch um.
Wiss. Begriff:
Entoloma sinuatum
Weitere Bezeichnungen:
Stinkender Rötling, Riesenrötling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; elfenbeinfarben, hellocker, beigegrau; zuerst halbkugelig gewölbt, dann ausgebreitet-abgeflacht, Oberfläche glatt, seidig glänzend, feinfaserig, bei feuchter Witterung auch etwas klebrig, stumpf gebuckelt, Haut abziehbar, Rand anfangs eingebogen, im Alter wellig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen bis fast frei, breit, anfangs hellgelblich, später lachsgelb bis rosagelb, Schneiden wellig bis schwach gekerbt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; kräftig, jung fest und voll, im Alter schwammig und hohl, fein gerillt, teilweise auch feinschuppig, weiß bis gelblich, Basis häufig verdickt
Geruch:
mehlartig, gurkenartig
Geschmack:
mild, mehlartig
Sporen:
rosa oder graurosa, eckig-kantig
Boden:
Kalkboden, lehmiger Boden
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen unter Eichen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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Hut: Elfenbein- bis cremefarben, im Alter ockerbräunlich; Oberfläche längsfasrig, bei älteren Exemplaren aufgeschirmt mit höckriger Mitte.
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Lamellen: Jung cremeweiß bis gelblich, später durch das Sporenpulver rosa-ocker bis rostgelb; am Stiel ausgebuchtet.
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Stiel: Massiv, dick, an der Basis oft knollig verdickt; Oberfläche bereift, später schwammig-hohl.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
ACHTUNG:
Der Riesenrötling ist ein schwer giftiger Pilz (Gastrointestinales Syndrom). Er verursacht heftige Magen-Darm-Beschwerden und kann lebensbedrohliche Vergiftungen auslösen. Da er optisch an Speisepilze erinnert, ist höchste Vorsicht geboten.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video:
Riesenrötling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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