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Riesen-Rötling

(Entoloma sinuatum)

📖 Lamellenpilze
💀
LEBENSGEFAHR! Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!

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Speisewert: tödlich giftigtödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Entoloma sinuatum
Weitere Bezeichnungen:
Stinkender Rötling, Riesenrötling
Wissenswertes:
Der Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum) ist ein sehr giftiger Pilz, der schwere, oft mehrtägige Brech-Durchfälle (Gastrointestinales Syndrom) verursacht. Bei schweren Verläufen oder bei geschwächten Personen kann der Verzehr auch zum Tod führen. Er kommt in Deutschland zum Glück relativ selten vor und bevorzugt lehmige oder kalkhaltige Böden in Laubwäldern unter Buchen und Eichen. Der Hut ist elfenbeinweiß bis hellgrau, seidig glänzend und kann beachtliche Ausmaße annehmen. Ein wichtiges Merkmal sind die Lamellen: Diese sind jung gelblich und verfärben sich mit der Sporenreife durch das rosa Sporenpulver deutlich schmutzig-rosa. Zudem verströmt der Pilz einen starken, oft unangenehmen Mehlgeruch.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; elfenbeinfarben, hellocker, beigegrau; zuerst halbkugelig gewölbt, dann ausgebreitet-abgeflacht, Oberfläche glatt, seidig glänzend, feinfaserig, bei feuchter Witterung auch etwas klebrig, stumpf gebuckelt, Haut abziehbar, Rand anfangs eingebogen, im Alter wellig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen bis fast frei, breit, anfangs hellgelblich, später lachsgelb bis rosagelb, Schneiden wellig bis schwach gekerbt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; kräftig, jung fest und voll, im Alter schwammig und hohl, fein gerillt, teilweise auch feinschuppig, weiß bis gelblich, Basis häufig verdickt
Fleisch:
weiß, fest
Geruch:
mehlartig, gurkenartig
Geschmack:
mild, mehlartig
Sporen:
rosa oder graurosa, eckig-kantig
Boden:
lehmiger Boden
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen unter Eichen

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