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tödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
MĂ€
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Entoloma sinuatum
Weitere Bezeichnungen:
Stinkender Rötling, Riesenrötling
Wissenswertes:
Der Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum) ist ein sehr giftiger Pilz, der schwere, oft mehrtĂ€gige Brech-DurchfĂ€lle (Gastrointestinales Syndrom) verursacht. Bei schweren VerlĂ€ufen oder bei geschwĂ€chten Personen kann der Verzehr auch zum Tod fĂŒhren. Er kommt in Deutschland zum GlĂŒck relativ selten vor und bevorzugt lehmige oder kalkhaltige Böden in LaubwĂ€ldern unter Buchen und Eichen. Der Hut ist elfenbeinweiĂ bis hellgrau, seidig glĂ€nzend und kann beachtliche AusmaĂe annehmen. Ein wichtiges Merkmal sind die Lamellen: Diese sind jung gelblich und verfĂ€rben sich mit der Sporenreife durch das rosa Sporenpulver deutlich schmutzig-rosa. Zudem verströmt der Pilz einen starken, oft unangenehmen Mehlgeruch.
Hutbeschreibung:
5.0 cm - 20.0 cm breit; elfenbeinfarben, hellocker, beigegrau; zuerst halbkugelig gewölbt, dann ausgebreitet-abgeflacht, OberflÀche glatt, seidig glÀnzend, feinfaserig, bei feuchter Witterung auch etwas klebrig, stumpf gebuckelt, Haut abziehbar, Rand anfangs eingebogen, im Alter wellig
Hut Unterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen bis fast frei, breit, anfangs hellgelblich, spÀter lachsgelb bis rosagelb, Schneiden wellig bis schwach gekerbt
Stiel Beschreibung:
max. StielgröĂe 12.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; krĂ€ftig, jung fest und voll, im Alter schwammig und hohl, fein gerillt, teilweise auch feinschuppig, weiĂ bis gelblich, Basis hĂ€ufig verdickt
Geruch:
mehlartig, gurkenartig
Geschmack:
mild, mehlartig
Sporen:
rosa oder graurosa, eckig-kantig
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen unter Eichen
Sammler-Berichte
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