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essbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Clitocybe alexandri
Weitere Bezeichnungen:
Paxillus alexandri, Lepista alexandri
Wissenswertes:
Der Buchsblättrige Trichterling ist ein stattlicher Pilz, der durch seine weite, tief trichterförmige Gestalt und seine beachtliche Größe auffällt. Er bevorzugt kalkhaltige Böden und ist häufig in der Nähe von Gebüschen oder in lichten Laubwäldern zu finden. Sein Fleisch ist fest, hat jedoch einen eher unbedeutenden, leicht parfümierten Geschmack. Da er in vielen Regionen Deutschlands nur sehr zerstreut vorkommt und selten ist, sollte er trotz seiner Essbarkeit geschont werden.
💡 Wichtiger Hinweis: Verwechslungsgefahr
Aufgrund seiner hellen Farben und Trichterform besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen weißlichen Trichterlingen. Besonders gefährlich ist die Ähnlichkeit mit giftigen Arten wie dem Bleiweißen Firnis-Trichterling. Da der Buchsblättrige Trichterling kulinarisch ohnehin nur als mittelmäßig eingestuft wird, empfiehlt es sich, auf den Verzehr zu verzichten und die Bestände dieser seltenen Art zu erhalten.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
10.0 cm - 20.0 cm breit; lederbräunlich, ockerbraun; jung konvex, mit schwachem Buckel und eingerolltem Rand, später flach und alt niedergedrückt und rissig, fleischig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel herablaufend, blass cremefarben bis ocker, alt gelbbräunlich, gedrängt und queraderig verbunden
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 7.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; zylindrisch bis keulig, gern auch bauchig und selten spindelig, voll, schmutzig weißgelblich
Fleisch:
weißlich bis milchkaffeebraun, dick, fest bis weich
Geruch:
angenehm pilzartig
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald Waldwiesen
Sammler-Berichte
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