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Würzelchen-Trichterling

(Clitocybe radicellata)

📖 Lamellenpilze

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Clitocybe radicellata
Weitere Bezeichnungen:
Wurzeltrichterling, Bereifter Trichterling, Würzelchentrichterling, Frühlingstrichterling
Wissenswertes:
Der Würzelchen-Trichterling ist ein typischer Aspektpilz des Vorfrühlings. Er erscheint oft bereits im März oder April, sobald der Boden frostfrei ist. Sein auffälligstes Merkmal sind die langen, weißlichen Myzelstränge an der Stielbasis, die wie kleine Wurzeln in das Substrat (meist Nadelstreu) eindringen. Der Hut ist blass bräunlich bis ledergelb und im Alter oft trichterförmig vertieft. Aufgrund seiner frühen Erscheinungszeit und seiner relativen Seltenheit ist er ein interessanter Fund für Pilzkundler, spielt aber für die Küche keine Rolle.


💡 Vorsicht: Giftverdacht & Verwechslung

Der Würzelchen-Trichterling wird häufig als giftverdächtig oder zumindest ungenießbar eingestuft, da er (wie viele weißliche Trichterlinge) Muscarin enthalten kann. Eine Verwechslung mit essbaren Arten ist aufgrund der frühen Jahreszeit zwar weniger wahrscheinlich, dennoch sollte er keinesfalls gesammelt werden. Charakteristisch ist zudem sein leicht mehliger bis ranziger Geruch, der ihn von anderen Frühjahrspilzen unterscheidet.
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 5.0 cm breit; hellbraun; anfangs gewölbt, schhon bald niedergedrückt, alt trichterig, Oberfläche matt, feucht fettig anfühlend, trocken teilweise auch konzentrisch rissig, grau bereift, im Alter ausblassend, Rand schwarf und mehr oder weniger wellig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lalmmelen gerade angewachsen oder auch am Stiel etwas herablaufend, etwas gedrängt und untermischt, weißlich bis blass gelbbräunlich, Schneiden glatt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 5.0 cm, max. Stielbreite 0.5 cm; meist gebogen und elastisch, alt hohl, weißlich bis blass gelbbräunlich, Basis filzig, mit dünnen Myzelsträngen
Fleisch:
blass gelbbräunlich, dünn
Geruch:
leicht apfelartig oder grasartig
Geschmack:
mild bis etwas bitter
Sporen:
weiß, breitelliptisch, inamyloid
Boden:
Moos
Begleitpflanze:
Rotstängelmoos
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald unter Lärchen
Doppelgänger:

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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