Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Ansicht von schräg oben auf ein Exemplar mittleren Alters. Die braungefärbte Huthaut besitzt noch einige, weiß Flocken. Weder der Stiel, noch der Hut besitzen Rotanteile.
Der Pantherpilz ist ein giftiger Vertreter der Wulstlingsverwandten und verursacht das sogenannte Pantherina-Syndrom. Die Giftwirkung setzt meist rasch ein. Die enthaltenen Giftstoffe (Ibotensäure und Muscimol) wirken auf das zentrale Nervensystem. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist der rein weiße, glatte (nicht gestreifte) Ring und die charakteristische Knolle mit dem sogenannten "Bergsteigersöckchen" (einem wulstigen Rand). Im Gegensatz zum Perlpilz rötet das Fleisch des Pantherpilzes an keiner Stelle.
⚠ GIFTIG: Pantherina-Syndrom Der Verzehr kann zu schweren Rausch- und Bewusstseinsstörungen mit Halluzinationen, extremer Unruhe, Koordinationsstörungen, Muskelzuckungen und Krampfanfällen führen. In schweren Fällen können Koma und ein tiefer, komaähnlicher Schlaf auftreten. Die ersten Symptome treten typischerweise innerhalb von etwa 15 Minuten bis 4 Stunden nach dem Verzehr auf. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte umgehend ärztliche Hilfe bzw. ein Giftnotruf in Anspruch genommen werden.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Amanita pantherina
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 12.0 cm breit; hellbraun, graubräunlich bis dunkelbraun mit zahlreichen kleinen, weißen, abwischbaren Flocken; jung halbkugelig, später gewölbt bis flach, glänzend, Huthaut bis fast zur Mitte hin abziehbar, Rand lange nach unten gebogen und zumindest bei älteren Fruchtkörpern gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
am Stiel abgerundet, frei, weich, dicht stehend und weiß
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; ausgestopft, später hohl, weiß feinfasrig-schuppig, Ring hängend und vergänglich, ungerieft, Knolle bis zu 4 cm breit, wulstig gerandet, darüber mit bis zu drei schuppigen Gürtelzonen
Sammler-Berichte
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