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LEBENSGEFAHR!
Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
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tödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Pantherpilz ist ein hochgiftiger Vertreter der Wulstlingsverwandten und verursacht das sogenannte Pantherina-Syndrom. Die Giftwirkung setzt meist sehr rasch (nach 30 Minuten bis 2 Stunden) ein. Die enthaltenen Giftstoffe (Iboteinsäure und Muscimol) wirken direkt auf das zentrale Nervensystem. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist der rein weiße, glatte (nicht gestreifte) Ring und die charakteristische Knolle mit dem sogenannten "Bergsteigersöckchen" (einem wulstigen Rand). Im Gegensatz zum Perlpilz rötet das Fleisch des Pantherpilzes an keiner Stelle.
âš Lebensgefahr: Pantherina-Syndrom
Der Verzehr führt zu schweren Rauschzuständen mit Halluzinationen, extremer Unruhe, Muskelkrämpfen und tiefem, komaähnlichem Schlaf. Bei höherer Dosierung besteht akute Lebensgefahr durch Atemlähmung oder Kreislaufversagen. Da die Giftkonzentration stark schwankt, kann bereits ein einziger verzehrter Fruchtkörper tödlich sein. Suchen Sie bei Verdacht sofort eine Notaufnahme auf!
Wiss. Begriff:
Amanita pantherina
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 12.0 cm breit; hellbraun, graubräunlich bis dunkelbraun mit zahlreichen kleinen, weißen, abwischbaren Flocken; jung halbkugelig, später gewölbt bis flach, glänzend, Huthaut bis fast zur Mitte hin abziehbar, Rand lange nach unten gebogen und zumindest bei älteren Fruchtkörpern gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
am Stiel abgerundet, frei, weich, dicht stehend und weiß
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; ausgestopft, später hohl, weiß feinfasrig-schuppig, Ring hängend und vergänglich, ungerieft, Knolle bis zu 4 cm breit, wulstig gerandet, darüber mit bis zu drei schuppigen Gürtelzonen
Fleisch:
relativ dünn, weich, weiß
Geruch:
keiner oder schwach rettichartig
Sporen:
weiß, breit-elliptisch, glatt, im Gegensatz zu manchen anderen Wulstlingen sind die Sporen des Pantherpilzes nicht amyloid (verfärben sich in Melzers Reagenz nicht blau/schwarz)
Begleitpflanze:
Adlerfarn, Heidelbeere, Moose
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Parkanlagen Mischwald unter Tannen unter Fichten unter Kiefern unter Birken unter Eichen unter Buchen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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Hut: Gelb-braun bis graubraun, mit rein weißen, kleinen, flachen Schüppchen (Velumreste). Rand meist deutlich gerieft.
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Manschette (Ring): Weiß, schmal, nicht gerieft (wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Perlpilz!).
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Stielbasis: Knollig mit einem charakteristischen, wulstigen "Bergsteigersöckchen" (abgesetzter Rand).
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Fleisch: Weiß, unter der Huthaut nicht rötend (bleibt rein weiß).
⚠ Externer Medieninhalt
Bestimmungs-Video:
Pantherpilz vs. Perlpilz (YouTube)
Hinweis: Dieses Video wurde von einem Drittanbieter auf YouTube erstellt und ist kein direktes Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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