Der Igel-Wulstling fällt durch seine markanten, stacheligen Velumreste auf, die dem jungen Pilz ein igelartiges Aussehen verleihen. Der Hut ist dickfleischig und kann beachtliche Ausmaße erreichen. Ein besonderes Merkmal ist der häutige, oft zerrissene Ring, der an der Oberseite deutlich gerieft ist. Der Stiel endet in einer tief wurzelnden, rübenartigen Knolle. Er bevorzugt thermophile (wärmebegunstigte) Standorte und ist ein Mykorrhizapartner von Buchen und Eichen auf Kalkböden.
☣ Giftigkeit & Verdachtsmomente:
Der Igel-Wulstling wird heute als giftverdächtig oder schwach giftig eingestuft.
❗ Gesundheitshinweis:
Es besteht der Verdacht, dass der Pilz Nephrotoxine (Nierengifte) enthält. Da Vergiftungserscheinungen oft zeitverzögert auftreten können und der Speisewert ohnehin gering ist, wird vom Verzehr dringend abgeraten.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Spitze Warzen & Geruch
Achten Sie auf die Warzen: Beim Igel-Wulstling sind sie meist pyramidenförmig und spitz, während sie bei anderen weißen Wulstlingen flacher sind. Im Alter verströmt der Pilz oft einen unangenehmen, leicht metallischen oder aasartigen Geruch.
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