Der Gemeine Spaltblättling ist ein Kosmopolit und besiedelt nahezu jeden Winkel der Erde. Er wächst meist gesellig in dichten Gruppen an totem Laubholz, oft an sonnigen Waldrändern oder auf Holzlagerplätzen. Die fächerförmigen, filzig-behaarten Fruchtkörper sind zäh und lederig. Einzigartig sind die Lamellen auf der Unterseite, die längs gespalten sind und sich bei Trockenheit schützend zusammenrollen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird er unter dem Namen "Bai Can" geschätzt, in Europa gilt er jedoch aufgrund seiner Konsistenz als ungenießbar.
☣ Besondere Warnung (Sporeninhalation):
Der Spaltblättling wird als potenziell pathogen eingestuft. Es wird dringend davon abgeraten, intensiv an den Lamellen zu riechen.
❗ Gesundheitshinweis:
Die Sporen können beim Einatmen die Atemwege besiedeln und insbesondere bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem Pilzerkrankungen (Mykosen) in der Lunge oder den Neben höhlen auslösen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Trockenheits-Check
Finden Sie den Pilz bei trockenem Wetter, wirken die Lamellen oft wie geschlossene Leisten. Befeuchten Sie ihn mit etwas Wasser, und Sie können zusehen, wie sich die charakteristischen Spaltlamellen innerhalb kurzer Zeit öffnen.
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