Der Gemeine Schmutzbecherling ist ein saprobiontischer Holzbewohner, der fast ausschließlich an kürzlich gefällten oder umgestürzten Eichenstämmen vorkommt (seltener an Hainbuche). Die Fruchtkörper sind kreisel- bis becherförmig, haben eine gummiartige, elastische Konsistenz und wachsen oft in großen Gruppen aus der Rinde hervor. Während die Außenseite braun-kleiig und rau ist, glänzt die flache Oberseite (das Hymenium) tiefschwarz.
💡 Bestimmungs-Tipp: Der Abfärbe-Test
Wie du schon bemerkt hast, ist das sicherste Merkmal das starke Abfärben. Wenn man mit dem Finger über die schwarze Oberfläche streicht, hinterlässt der Pilz eine rußartige, schwarze Spur aus ausgestoßenen Sporen. Dieses "Schmutzen" unterscheidet ihn von ähnlichen Drüslingen oder Kreiselpilzen.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ungenießbar
Der Schmutzbecherling ist kein Speisepilz. Er ist zwar nicht als giftig bekannt, aber aufgrund seiner zähen, gummiartigen Konsistenz und der stark färbenden Sporen völlig ungeeignet für die Küche.
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.