Der Feldtrichterling ist ein kleiner, unscheinbarer Pilz, der bevorzugt auf Grasflächen, Wiesen, in Parkanlagen und an Wegrändern wächst. Er erscheint oft in Gruppen oder Hexenringen. Sein Hut ist weißlich bis blass fleischfarben und im Alter oft silbrig-seidig bereift. Charakteristisch ist die trichterförmige Gestalt bei älteren Exemplaren. Da er keinen auffälligen Warngeruch besitzt (er riecht meist angenehm pilzig oder leicht mehlartig), wird er fatalerweise oft für einen Speisepilz gehalten.
☣ LEBENSGEFAHR: Hochgiftig (Muscarin)!
Der Feldtrichterling enthält hohe Mengen des Nervengifts Muscarin. Eine Vergiftung (Muscarin-Syndrom) führt zu extremem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, Tränenfluss und Erbrechen sowie zu lebensgefährlichen Herz-Kreislauf-Störungen. Besonders für Kinder und geschwächte Personen kann der Verzehr tödlich enden.
💡 Bestimmungs-Tipp: Standort-Gefahr
Vorsicht bei weißen Pilzen auf der Wiese! Der Feldtrichterling wächst oft direkt neben dem essbaren Nelkenschwindling oder dem Wiesenchampignon. Im Gegensatz zum Champignon hat er jedoch immer weiße bis cremefarbene Lamellen, die leicht am Stiel herablaufen, und niemals dunkle Lamellen.
Sammler-Berichte
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