Das Stockschwämmchen ist ein exzellenter Speisepilz, der in dichten Büscheln an Baumstümpfen von Laubbäumen vorkommt. Charakteristisch ist der hygrophane Hut, der zweifarbig wirkt: in der Mitte hell ockerfarben austrocknend, am Rand dunkelbraun und feucht. Da er optisch kaum vom tödlich giftigen Gift-Häubling zu unterscheiden ist, dürfen nur Pilze gesammelt werden, bei denen der Stiel eindeutig identifiziert werden kann. In der Küche werden meist nur die Hüte verwendet, da die Stiele sehr zäh sind.
⚠ Lebensgefahr: Verwechslung mit dem Gift-Häubling
Die Unterscheidung ist nur über den Stiel sicher möglich: Das Stockschwämmchen hat unterhalb des Rings einen braunschuppigen Stiel. Der Gift-Häubling hingegen hat einen silbrig-längsfaserigen Stiel. Da beide Arten am gleichen Baumstamm wachsen können, muss jeder einzelne Pilz kontrolliert werden! Wer sich unsicher ist, sollte auf den Genuss von Wildfunden verzichten und auf Stockschwämmchen-Pilzkulturen ausweichen.
🍳 Kulinarik-Tipp: Die perfekte Suppeneinlage
Stockschwämmchen haben ein sehr feines, würziges Aroma. Da die Stiele sehr holzig sind, sollten nur die Hüte verwendet werden. Mein Tipp: Geben Sie die Hüte erst kurz vor Ende der Garzeit in eine klare Waldpilzsuppe oder ein Risotto. Sie behalten so ihren Biss und geben einen wunderbaren Duft ab. Auch als Pilz-Omelett sind die kleinen Köpfe unschlagbar.
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