pilze im internet
Startseite
 

Pilz-Suche:


››› Pilzwissen

››› Pilze A-Z

››› Pilzgalerie

››› Pilze züchten

››› Pilzrezepte

››› Heil-/Vitalpilze


Werbung


 


Birkenporling
(Fomitopsis betulina)





Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen


Schnellnavigation

(Einfach mit dem Mauszeiger ~1 Sekunde auf ein Symbol zeigen um weitere Infos zu erhalten)

pilze steckbrief
pilze bilder
pilze doppelgänger
pilze sporen mikroskopisch
pilzgift
kaufen
vital- und heilpilze

 
[Ihre Meinung über diese Seite]

steckbrief

Kategorie/Art:
Porlinge

Anzeige
Geld verdienen durch bezahlte Umfragen
jetzt anmelden und Punkte kassieren!


Wertigkeit:
ungenießbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
5 cm - 20 cm breit; ganz jung weißlich, später braun bis graubraun; 2-5 cm dick, bis 15 cm vom Substrat abstehend, halbkreis- oder nierenförmig, kissenförmig gewölbt, an der Anwachsstelle oft buckelig oder stielartig verschmälert, Oberfläche lederig / zäh, Haut abziehbar, kahl, glatt, ungezont, alt rissig, Rand abgerundet bis wulstig, bei großen Exemplaren auch wellig
Hutunterseite:
Röhren 4-8 mm lang, bei frischen Exemplaren ablösbar, Poren ca. 3-4 pro mm, rundlich bis eckig, anfangs weißlich bis cremefarben, später gelblich bis grau
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
dick, frisch saftig bis fleischig, weich, weiß, alt trocken, fest
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß; Größe: 4,5–6,5 x 1,5–2,5 µm (Q-Wert: ca. 2,2–2,8), zylindrisch bis leicht allantoid (wurstförmig) gebogen; Ornament: glatt, dünnwandig, hyalin; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion inaktiv.
typ. Begleitpflanze:
Birke, Bittersüßer Nachtschatten
Geruch:
säuerlich
Geschmack:
leicht bitter
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubholz
Wachstum:
Januar , Februar , April , Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober , November , Dezember

Birkenporling1

Werbung:




 

 

 

 

 

 


💡 Wissenswertes & Tipps
Der Birkenporling ist ein strikter Spezialist, der ausschließlich an Birken (tot oder lebend) wächst. Er verursacht im Holz eine intensive Braunfäule, die den Baum schließlich brüchig macht. Die einjährigen Fruchtkörper sind anfangs knubbelig und weißlich, später nehmen sie eine flache, nierenförmige Gestalt mit einer glatten, hellbraunen bis ockerfarbenen Oberhaut an. Das Fleisch ist im jungen Zustand weich und saftig, wird aber im Alter zäh und korkartig. Da er im Winter nicht vergeht, findet man die vertrockneten Fruchtkörper oft das ganze Jahr über.
💡 Bestimmungs-Tipp: Oberfläche und Rand
Die Huthaut des Birkenporlings lässt sich bei jungen Exemplaren ein wenig eindrücken. Charakteristisch ist der meist wulstige, eingerollte Rand und die rein weiße Porenunterseite. Er duftet angenehm pilzig, schmeckt jedoch im Selbstversuch meist leicht säuerlich-bitter.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Kein Speisepilz
Aufgrund seiner zähen, korkartigen Konsistenz und des bitteren Geschmacks ist der Birkenporling kein Speisepilz im klassischen Sinne. Er wird jedoch traditionell in der Volksheilkunde verwendet und beispielsweise als Tee-Aufguss zubereitet.
🍬 Volksheilkunde & wissenschaftliche Forschung
In der Volksheilkunde wurde der Birkenporling unter anderem bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Untersuchungen zu Extrakten und Inhaltsstoffen des Pilzes zeigen unter experimentellen Bedingungen unter anderem antimikrobielle, entzündungshemmende und antivirale Aktivitäten. Daraus lässt sich jedoch keine nachgewiesene Wirksamkeit zur Behandlung von Gastritis, Geschwüren oder anderen Erkrankungen beim Menschen ableiten. Auch eine gesicherte immunstärkende Wirkung beim Menschen ist bislang nicht ausreichend belegt. Die Forschung befindet sich weiterhin überwiegend im experimentellen Bereich.

Berühmt wurde der Pilz unter anderem durch die Gletschermumie Ötzi, bei der getrocknete Stücke des Birkenporlings gefunden wurden. Ob und zu welchem Zweck Ötzi den Pilz verwendete, ist nicht eindeutig geklärt.

Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen

Birkenporling1
Zwei Birkenporlinge von schräg oben. Gut zu erkennen ist die stielartige Anwachsstelle.
Birkenporling2
Weitere Ansicht von schräg oben. Ebenfalls zu erkennen sind der abgerundete, wellige Rand und die bräunliche Oberfläche.
Birkenporling3
Ansicht von schräg unten. Leider handelt es sich hier schon um ein etwas älteres Exemplar. Hier sind die Poren bereits gelblich / grau. Bestens zu erkennen sind hier wieder der abgerundete und wellige Rand.
Birkenporling4
Sicht auf einen Birkenporling von leicht seitlich frontal. Zu erkennen ist bereits die sich grau verfärbende Poren sowie das weiße Fleisch.
Birkenporling5
Birkenporling6
Birkenporling7
Birkenporling8
Birkenporling9
Birkenporling10
Birkenporling11
Birkenporling12
Birkenporling13
Birkenporling14
Birkenporling15
Birkenporling16
Birkenporling17
Birkenporling18
Birkenporling19
Birkenporling20
 

Mushroom-Toxin.de auf Facebook besuchen und folgen
Mushroom-Toxin.de auf Google+ folgen besuchen und folgen

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Zunderschwamm (ungenießbar)
Zunderschwamm1
Ein Zunderschwamm an einem Baumstamm.
Zunderschwamm2
Ein Zunderschamm in Nahaufname.
Zunderschwamm3
Mehrere junge Zunderschwämme.
Zunderschwamm4
Anwachsstelle des Zunderschamms.

Wulstiger Lackporling (ungenießbar)
Wulstiger Lackporling1
Bild exemplarisch. KI generiert. Im Unterschied zum Flachen Lackporling lässt sich die Kruste hier nicht eindrücken.

Getropfter Saftporling (ungenießbar)
Getropfter Saftporling1
Ansicht von schräg oben auf zwei ausgewachsene Exemplare. Die Fruchtkörper sind hier fächerförmig. Der Getropfte Saftporling kommt nur an Nadelholz vor.
Getropfter Saftporling2
Nahansicht von oben. Gut zu erkennen sind die bräunlichen Verfärbungen.
Getropfter Saftporling3
Seitliche Ansicht. Gut zu erkennen ist die unebene Oberfläche.
Getropfter Saftporling4
Frontalansicht. Erkennbar sind die relativ eng stehenden, weißen Poren.

Anis-Tramete (ungenießbar)
Anis-Tramete
Bild exemplarisch, KI generiert.


pilzfinder
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden haben.

[Tipp eingeben]
-Aktualisieren-

  pilzkommentar
Sie haben zu diesem Pilz noch etwas zu sagen oder eine Anmerkung. Hier können Sie ein entsprechendes Statement zu diesem Pilz veröffentlichen.

[Kommentar eingeben]
-Aktualisieren-
     
 


Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

Dieser Pilz wurde bisher 5910 mal angeklickt!