Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 12
cm breit; gelb, gelbbraun bis schwach rötlichbraun; jung halbkugelig, dann flach gewölbt, feucht schleimig, Rand lange eingebogen mit auffälligen Velumresten
Hutunterseite:
ausgebuchtet, erst cremegrau, auch mit bläulichem bis violettem Schimmer, später ockerbraun bis rostbraun, Schneiden weisslich, eng stehend mit Zwischenlamellen
Stiel:
max. Stielgröße 12
cm, max. Stielbreite 2.5
cm; stämmig-fest, zylindrisch, weisslich, besonders im unteren Bereich mit ockerbraunen Velumresten behangen, oft an der Stielbasis etwas verdreht
Fleisch:
weiß, fest (verfärbt sich in Lauge gelb)
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rostbraun bis ockerbraun (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop gelbbraun; Größe: 10,0–13,0 x 5,5–7,0 µm (Q-Wert: ca. 1,6–1,9), mandelförmig bis länglich-ellipsoid, deutlich warzig ornamentiert, mäßig dickwandig; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid (oder schwach dextrinoid), KOH-Reaktion braun.
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Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Gelbgestiefelte Schleimkopf (Cortinarius triumphans) ist ein stattlicher, durch seine leuchtend gelbe Hutfarbe und die markanten Velumgürtel am Stiel sehr auffälliger Pilz. Sein Hut ist anfangs halbkugelig, später polsterförmig bis ausgebreitet, leuchtend gelb bis ocker-gelb und bei feuchter Witterung stark schmierig bis schleimig. Die Lamellen stehen dicht beieinander, sind anfangs blass graublau bis cremefarben und verfärben sich durch das ausfallende Sporenpulver im Alter rostbraun. Der Stiel ist robust, zylindrisch, weißlich bis blass gelb und trägt unterhalb der vergänglichen Cortina charakteristische, gelbbräunliche bis ockerfarbene Velumgürtel.
☣ Speisewert: Kein Speisepilz (ungenießbar / Verwechslungsgefahr)
Der Gelbgestiefelte Schleimkopf wird in der Literatur oft als ungenießbar oder geschmacklich minderwertig eingestuft. Da viele Schleierlinge schwer zu bestimmen sind und es unter ihnen giftige Arten gibt, wird vom Verzehr generell abgeraten.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst ausschließlich als Mykorrhizapilz in strenger Bindung an seinen Partnerbaum. Er ist vor allem in Laub- und Mischwäldern auf eher sauren bis neutralen Böden zu finden. Seine wichtigsten Baumpartner sind Rotbuche, Eiche, Hainbuche und Edelkastanie. Die Fruchtkörper erscheinen von Spätsommer bis Herbst (August bis Oktober).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Gelber Hut & Velumgürtel
Achten Sie auf den schleimigen, leuchtend gelben Hut in Kombination mit den typischen gelbbraunen Velumgürteln am Stiel. Der prägende und sichere Zeiger für diesen Schleierling ist das strikte Vorkommen bei Laubgehölzen wie Rotbuche, Eiche, Hainbuche und Edelkastanie.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Frontalansicht. Die Hutoberfläche zeigt sich semmel- bis ockerfarben und ist in der Mitte etwas kräftiger und wird zum Rand hin heller.
Blick auf die Hutunterseite. Auf den Lamellenschneiden kann man eingetrocknete, dunkle Tröpfchen erkennen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße, feinflockige Stiel ist meist gleichmäßig dick und hat an der Basis einen wurzelartigen Fortsatz.
Blick auf die Hutunterseite. Die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen sind relativ dicht stehend und mit Zwischenlamellen untermischt. Jung sind sie weißlich und im Alter werden sie tonfarben.
Frontalansicht. Die Hutform ist gewölbt und die Hutoberfläche ist wie hier im trockenem Zustand bereift.
Ansicht von oben. Das Exemplar befindet sich in einem mittleren Altersstadium. Die Hutoberfläche zeigt bräunliche Farbtöne.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der zylindrische Stiel zeigt eine deutlich verdickte Basis.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen zeigen eine milchkaffeebräunliche Färbung.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.