Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 12
cm breit; hell kastanienbraun bis braunschwarz, alt schwÀrzlich; jung halbkugelig-kegelig, dann gewölbt, zuletzt abgeflacht, feucht klebrig-schmierig, trocken glÀnzend, glatt
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, dicht stehend, mit Zwischenlamellen, erst cremeweiĂ, spĂ€ter rostfleckig
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 2
cm; fein brĂ€unlich gefasert, Spitze heller, ohne Ringzone, alt meist hohl, oft bĂŒschelig wachsend
Der Brandige Ritterling gehört zur Gattung der Ritterlinge und ist ein strenger Mykorrhizapartner der Rotbuche. Er ist in KalkbuchenwÀldern weit verbreitet und wÀchst oft in Gruppen.
Giftigkeit und Inhaltsstoffe: Der Pilz ist giftig. Er enthĂ€lt unter anderem UstalsĂ€ure. Der Verzehr fĂŒhrt zu schweren Magen-Darm-Beschwerden (Gastrointestinales Syndrom) mit Symptomen wie Ăbelkeit, Erbrechen und Durchfall. In Japan, wo Ă€hnliche Arten vorkommen, wurden bereits schwere VergiftungsfĂ€lle dokumentiert. Da er zudem bitter schmeckt, wird er als Speisepilz strikt abgelehnt.
Bestimmungsmerkmale: Ein charakteristisches Merkmal ist die Hutfarbe, die von kastanien- bis rotbraun variiert. Die OberflĂ€che ist bei Feuchtigkeit deutlich schleimig-fettig. Ein wichtiges Indiz fĂŒr die Bestimmung ist das SchwĂ€rzen der Lamellen und des Fleisches bei Verletzung oder im Alter â daher rĂŒhrt auch der Name âBrandigerâ Ritterling (wie verbrannt).
Verwechslungsgefahr: Besonders gefĂ€hrlich ist die Verwechslung mit essbaren braunen Ritterlingen wie dem Brandigen Ritterling im weiteren Sinne oder anderen braunhĂŒtigen Arten. Da die Unterscheidung innerhalb der braunen Ritterlinge selbst fĂŒr Experten schwierig ist, gilt die allgemeine Regel, braunhĂŒtige Ritterlinge unter Buchen grundsĂ€tzlich zu meiden.
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Ansicht von schrĂ€g oben auf mehrere Exemplare. Die HĂŒte werden zum Rand hin heller; z. T. sind sie niedergedrĂŒckt, z. T. aber auch schwach gebuckelt.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Der Hutrand steht etwas ĂŒber, die Lamellen zeigen dunklere Flecken und der Stiel zeigt sich etwas bauchig und eine LĂ€ngsfaserung.
Blick auf die Hutunterseite. Die gelblichen und rostfleckigen Lamellen stehen etwas gedrÀngt, sind untermischt und sind am Stiel ausgebuchtet angewachsen.
Ansicht auf ein durchgebrochenes, liegendes Exemplar. Das Fleisch im Hut zeigt eine leichte GelbfÀrbung.
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