⚠ Achtung: Magen-Darm-Giftig
Der Verzehr des Fastberingten Ritterlings führt zu Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Er wird als schwach giftig eingestuft, wobei die individuelle Reaktion variieren kann. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von essbaren braunen Ritterlingen ist sein extrem bitterer Geschmack, der bereits bei einer Kauprobe (wieder ausspucken!) deutlich wird.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Kein Speisepilz
Aufgrund seiner Giftigkeit und des sehr bitteren Fleisches hat dieser Pilz keinen kulinarischen Wert. Selbst wenn er nicht giftig wäre, würde die Bitterkeit jedes Gericht verderben. In der Pilzkunde dient er daher lediglich als interessantes Studienobjekt für die Vielfalt der Ritterlingsarten.
Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
7
cm - 12 cm
breit; dunkel rotbraun, kastanienbraun; jung halbkugelig, dann gewölbt und im Alter abgeflacht, Oberfläche bei feuchter Witterung sehr schmierig, trocken seidenmatt, Rand lange eingerollt und bei alten Fruchtkörpern wellig
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, erst weißlich-cremefarben, alt bräunlich fleckend, eng stehend mit Zwischenlamellen
Stiel:
max. Stielgröße 12
cm, max. Stielbreite 3
cm; langsfaserig, zur Basis blass rotbraun, oben mit ringartiger Zone, darüber seidig-weiß, insgesamt kräftig
Fleisch:
weiß, rosabraun fleckend, fest
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, rundlich, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Wald-Edbeere
Geruch:
schwach mehlartig
Geschmack:
bitter
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
unter Kiefern ,
unter Fichten ,
Bergwälder
Wachstum:
September ,
Oktober ,
November
Werbung:
Wissenswertes
Der Fastberingte Ritterling ist ein kräftiger Pilz, dessen Hut meist glänzend rotbraun bis kastanienbraun gefärbt ist. Charakteristisch ist die namensgebende "fast beringte" Zone am Stiel: Die obere Stielhälfte ist weiß, während die untere Hälfte bräunlich gefärbt ist, wobei eine scharfe Trennlinie (eine sogenannte Ringzone) zwischen beiden Bereichen entsteht. Er wächst bevorzugt in kalkhaltigen Nadelwäldern unter Kiefern. Da der Pilz insgesamt selten vorkommt und zudem giftig ist, sollte er am Standort belassen werden.
⚠ Achtung: Magen-Darm-Giftig
Der Verzehr des Fastberingten Ritterlings führt zu Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Er wird als schwach giftig eingestuft, wobei die individuelle Reaktion variieren kann. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von essbaren braunen Ritterlingen ist sein extrem bitterer Geschmack, der bereits bei einer Kauprobe (wieder ausspucken!) deutlich wird.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Kein Speisepilz
Aufgrund seiner Giftigkeit und des sehr bitteren Fleisches hat dieser Pilz keinen kulinarischen Wert. Selbst wenn er nicht giftig wäre, würde die Bitterkeit jedes Gericht verderben. In der Pilzkunde dient er daher lediglich als interessantes Studienobjekt für die Vielfalt der Ritterlingsarten.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von
Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher
Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund
Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite
stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben. Der halbkugelige Hut zeigt sich in bräunlichen Farbtönen. Der Hutrand ist wie hier häufig wellig-faltig.
Frontalansicht. Der helle Stiel zeigt meist im unteren Bereich eine leicht bräunliche Überfaserung.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind ziemlich dicht stehend.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen und es gibt zahlreiche Zwischenlamellen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern
Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können.
Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden,
die Sie bisher noch nicht gefunden haben.