☣ Giftigkeit & Inhaltsstoffe:
Der Pilz wird als schwach giftig eingestuft.
❗ Gefahr:
In dem Pilz wurde Monomethylhydrazin (MMH) nachgewiesen. Auch wenn die Mengen gering sind, kann der Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Zudem besteht die Gefahr einer Verwechslung mit essbaren Leistlingen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Konsistenz & Hutunterseite
Prüfen Sie die Unterseite: Im Gegensatz zu Pfifferlingen oder Trompetenpfifferlingen hat das Gallertkäppchen keine Leisten. Die Unterseite des Köpfchens ist glatt und das gesamte Gebilde fühlt sich gummiartig-wabbelig an.
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Grüngelbes Gallertkäppchen
(Leotia lubrica)




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Kategorie/Art:
Gallertpilze

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Wertigkeit:
schwach giftig
Hut (ggf. Fruchtkörper):
0.5 cm - 4 cm breit; gelb, gelbgrün; käppchenförmig, konvex, gummiartig-gallertartig, knorpelig, Rand gewellt, feucht klebrig-schlüpfig
Hutunterseite:
gelblich, geblbrün, mit Körnchen besetzt, etwas am Stiel herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite 1 cm; gelblich, gelbgrün, nach unten leicht verdickt, mit Körnchen bedeckt, feucht schleimig, hohl mit schleimiger, gallertartig Substanz
Fleisch:
gelb, gelbgrünlich, durchscheinend, gallertartig-knorpelig
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weißlich-farblos (hyalin), langgestreckt, leicht gebogen (fast wurstförmig), im Alter mehrfach querseptiert
typ. Begleitpflanze:
Haarmos, Etagenmoos, Heidelbeere
Geruch:
fade, moderig
Geschmack:
mild bis fadig
bevorzugter Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , unter Buchen , unter Eichen , unter Birken , unter Fichten
Wachstum:
Juli , August , September , Oktober , November , Dezember

Grüngelbes Gallertkäppchen1

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Wissenswertes
Das Grüngelbe Gallertkäppchen fällt durch seine unregelmäßig gewundenen, gelbgrünen bis olivfarbenen Köpfchen und den häufig etwas helleren, gelblichen Stiel auf. Die gesamte Oberfläche wirkt bei feuchter Witterung stark schleimig oder fettig-glänzend. Das Fleisch ist von zäher, gallertartiger Struktur. Er ist ein Saprobiont, der auf humusreichen Böden zwischen Moos und Nadelstreu zu finden ist. Da er häufig am gleichen Standort wie der beliebte Trompetenpfifferling wächst, ist beim Sammeln besondere Vorsicht geboten.
☣ Giftigkeit & Inhaltsstoffe:
Der Pilz wird als schwach giftig eingestuft.
❗ Gefahr:
In dem Pilz wurde Monomethylhydrazin (MMH) nachgewiesen. Auch wenn die Mengen gering sind, kann der Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Zudem besteht die Gefahr einer Verwechslung mit essbaren Leistlingen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Konsistenz & Hutunterseite
Prüfen Sie die Unterseite: Im Gegensatz zu Pfifferlingen oder Trompetenpfifferlingen hat das Gallertkäppchen keine Leisten. Die Unterseite des Köpfchens ist glatt und das gesamte Gebilde fühlt sich gummiartig-wabbelig an.

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Grüngelbes Gallertkäppchen1
Nahansicht auf die kleinen gelblichen, gallertartigen Fruchtkörper. Zu beachten ist auch der wellige Hutrand.
Grüngelbes Gallertkäppchen2
Blick von oben. Die kleinen Fruchtkörper sind gallerartig und wirken etwas knorpelig.
Grüngelbes Gallertkäppchen3
Auf diesem Bild ist gut der mit Körnchen bedeckte Stiel zu erkennen.
Grüngelbes Gallertkäppchen4
Blick von unten. Auch hier sind die Körnchen sowohl an Stiel als auch an der Hutunterseite zu erkennen.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Trompetenpfifferling (essbar)
Trompetenpfifferling1
Frontalansicht. Erkennbar sind die bäunlichen Hüte sowie die markant gelben, z. T. etwas breit gedrückten Stiele.
Trompetenpfifferling2
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist stark vertieft bzw. durchbohrt.
Trompetenpfifferling3
Blick auf liegende Exemplare. Die Lamellen sind am Stiel herablaufend.
Trompetenpfifferling4
Weiterer Blick auf liegende, weitgehend ausgewachsene Exemplare. Die graugelblichen bis graubräunlichen Lamellen sind ziemlich oft gegabelt.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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