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Maisbeulenbrand
(Ustilago maydis)




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Kategorie/Art:
Sonstige Pilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
0.5 cm - 20 cm breit; kein Hut, eher ein Geschwulst, das aus Maiskolben herauswächst, jung außen silbrig-weiß, danach grau, alt schwarz-staubig, innen weiß-grau und saftig, alt tiefschwarz und rußig; keine Hutunterseite vorhanden
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel:
kein Stiel vorhanden, wächst ohne Stiel aus dem Maiskolben heraus
Fleisch:
jung reinweiß bis perlmuttfarben, fest, aber elastisch, saftig, mit zunehmenden Alter dunkler mit bläulichen oder schwarzen Ardern, alt schwarz-anthrazitfarben
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
rund, dunkelbraun-schwarz, blauschwarz, grauschwarz bis tiefschwarz, erinnert optisch stark an Ruß
typ. Begleitpflanze:
Mais
Geruch:
pilzig-erdig, süßliche Note
Geschmack:
erdig, rauchig, mit einer Süße
bevorzugter Boden:
keine Angabe
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Felder , auf Getreide
Wachstum:
Juni , Juli , August , September , Oktober

kein Bild

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Ergiebigkeit
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Der Maisbeulenbrand (Ustilago maydis) ist ein Pilz, der weltweit Maisfelder befällt, aber je nach Kulturkreis völlig unterschiedlich betrachtet wird: Während er in Europa und den USA als gefürchteter Schädling gilt, wird er in Mexiko als Delikatesse namens "Huitlacoche" (auch „Azteken-Kaviar“) geschätzt und teuer verkauft. Wenn man ihn probieren möchte, muss man ihn ernten, solange das Innere noch weiß und fest ist. Sobald er schwarz und staubig wird, ist er nicht mehr genießbar! Teilweise wird er auch in der Naturheilkunde verwendet, z. B. bei Menstruationsbeschwerden und sogar auch bei Haarausfall.

 

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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