☣ LEBENSGEFAHR: Tödlich giftig!
Der Stinkschirmling enthält hochgradig gefährliche Amatoxine. Diese führen zum gefürchteten Phalloides-Syndrom, das schwere Leberschäden und Organversagen verursacht. Zudem enthält er im Rohzustand Hämolysine. Da die Amatoxine hitzestabil sind, bleibt der Pilz auch nach dem Kochen lebensgefährlich!
ⓘ Historischer Hinweis zur Giftigkeit
Interessanterweise wurde dieser Pilz in älterer Fachliteratur oft nur als "ungenießbar" eingestuft, da man davon ausging, dass der ekelerregende Geruch ohnehin vom Verzehr abhält. Erst moderne Untersuchungen bestätigten den Gehalt an tödlichen Knollenblätterpilzgiften, was zeigt, wie wichtig aktuelle Informationen bei der Pilzbestimmung sind.
💡 Bestimmungs-Tipp: Geruch und Lamellen
Das sicherste Warnsignal ist der penetrante "Chemie-Geruch". Im Gegensatz zu essbaren Champignons bleiben die Lamellen des Stinkschirmlings auch im Alter rein weiß (niemals schokobraun). Der Ring am Stiel ist sehr zart und hinfällig.
Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
1
cm - 4 cm
breit; weißlich; anfangs halbkugelig, bald kegelig-glockig, dann gewölbt mit stumpfen Buckel, rotbraune (mehr oder weniger konzentrisch angeordnet) Schüppchen, Scheitel glatt, rotbraun, Rand lange eingebogen, fransig, bisweilen behangen
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 0.4
cm; zylindrisch, hohl, brüchig, weißlich, zur Basis hin rosa getönt, Ring aufsteigend, vergänglich, weiß
Mitglieder haben an dieser Stelle die Möglichkeit
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Wissenswertes
Der Stinkschirmling ist ein kleiner, aber häufiger Pilz, der durch seinen markanten, unangenehmen Geruch nach Leuchtgas oder verbranntem Gummi auffällt. Er wächst gerne auf nährstoffreichen Böden in Gärten, Parks und an Wegrändern. Optisch besticht er durch seine rotbraune, schuppige Hutmitte auf weißem Grund. Trotz seiner geringen Größe ist er einer der gefährlichsten Giftpilze unserer Region.
☣ LEBENSGEFAHR: Tödlich giftig!
Der Stinkschirmling enthält hochgradig gefährliche Amatoxine. Diese führen zum gefürchteten Phalloides-Syndrom, das schwere Leberschäden und Organversagen verursacht. Zudem enthält er im Rohzustand Hämolysine. Da die Amatoxine hitzestabil sind, bleibt der Pilz auch nach dem Kochen lebensgefährlich!
ⓘ Historischer Hinweis zur Giftigkeit
Interessanterweise wurde dieser Pilz in älterer Fachliteratur oft nur als "ungenießbar" eingestuft, da man davon ausging, dass der ekelerregende Geruch ohnehin vom Verzehr abhält. Erst moderne Untersuchungen bestätigten den Gehalt an tödlichen Knollenblätterpilzgiften, was zeigt, wie wichtig aktuelle Informationen bei der Pilzbestimmung sind.
💡 Bestimmungs-Tipp: Geruch und Lamellen
Das sicherste Warnsignal ist der penetrante "Chemie-Geruch". Im Gegensatz zu essbaren Champignons bleiben die Lamellen des Stinkschirmlings auch im Alter rein weiß (niemals schokobraun). Der Ring am Stiel ist sehr zart und hinfällig.
Frontalansicht. Sehr gut ist der aufsteigende Ring zu erkennen. Auch der fransige Hutrand ist typisch. Charakteristisch sind auch der glatte, rotbraune Scheitel sowie die mehr oder weniger konzentrisch angeordneten, rotbraunen Schüppchen auf dem Hut.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen sind gedrängt, bauchig und nicht am Stiel angewachsen.
Blick auf ein liegendes, weitgehend ausgewachsenes Exemplar. Auch hier sind wieder der fransige Hutrand und die bauchigen Lamellen gut zu erkennen.
Blick auf die Hutoberfläche. Zu erkennen ist die rotbraune Hutmitte, die gebuckelt ist. Die umliegenden Schüppchen können wie hier zum Rand hin deutlich blasser erscheinen.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von
Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher
Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund
Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite
stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Frontalansicht. Die Hutmitte ist bräunlich gefärbt und stumpf gebuckelt. Die komplette Hutoberfläche ist mit Schüppchen besetzt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel wird im unteren Teil wollig-faserig sowie etwas breiter.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Gut zu erkenenn sind hier der bräunliche und stumpfe Buckel in der Hutmitte, die mit Schüppchen bedeckte Hutoberfläche sowie den weißen Stiel, der zur Basis breiter wird und im unteren Bereich wollig-faserig sowie bräunend ist.
Ansicht von schräg oben. Die Hutform zeigt sich bei diesem ausgewachsenem Exemplar ziemlich flach.
Ansicht von schräg oben auf ein relativ altes Exemplar. Beim Weinroten Zwergegerling handelt es sich um eine sehr kleine Champignon Art.
Blick auf die Hutunterseite. Die rosagrauen Lamellen sind sehr gedrängt und nicht am Stiel angewachsen. Die Stielspitze ist etwas rosa überhaucht; unterhalb der Ringzone ist der Stiel mehr gelblich gefärbt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der schmale und hängende Ring ist ziemlich vergänglich, wie sich auf diesem Bild gut erkennen lässt.
Weiterer Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stielbasis zeigt sich etwas verdickt.
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