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Garten-Riesenschirmling
(Macrolepiota rachodes var. bohemica)


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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
10 cm - 18 cm breit; mittel- bis dunkelbraun; jung kugelig, später gewölbt bis flach ausgebreitet, im Randbereich aufbrechend in schuppig-sternförmiger Form, Schuppen konzentrisch angeordnet und etwas abstehend
Hutunterseite:
Lamellen weiß bis schmutzig weiß, alt z. T. auch bräunlich (matschig werdend)
Stiel:
max. Stielgröße 7 cm, max. Stielbreite 3 cm; blass bis hellbraun, relativ kurz, ungenattert, relativ gedrungen, mit dicker und erdbehafteter Knolle, Ring doppelt gerandet, im Schnitt rötend
Fleisch:
weich, zart, im Schnitt rötend
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
angenehm
Geschmack:
angenehm
bevorzugter Boden:
Kompost
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Parkanlagen , Wiese / grasige Plätze , Waldwiesen , Gärten
Wachstum:
August , September , Oktober


Garten-Riesenschirmling1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:2x

Erscheinungsf. (5)
Ergiebigkeit Sterne (4.5)
Vorkommen Sterne (2)
Geschmack Sterne (4.5)
Verwendbarkeit Sterne (4.5)

Gesamtwert: Sterne (4.1)
(Punkte)


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Der Pilz ist selten und leider oft vermadet. Im Schnitt rötet er ähnlich wie der Safranschirmling. Der Pilz hat in einigen Fällen Unverträglichkeiten ausgelöst. Vermutlich ist er auch leicht verderblich.

 

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Garten-Riesenschirmling1
Ansicht von etwas schräg oben. Erkennbar sind der ziemlich große, schuppige Hut und der im Verhältnis kleine, aber kräftige Stiel.
Garten-Riesenschirmling2
Ansicht auf die Hutunterseite eines jungen Exemplares. Die Lamellen sind ziemlich eng stehend und weißlich.
Garten-Riesenschirmling3
Frontalansicht auf ein junges Exemplar. Die Hutform ist noch kugelig und die Farbe ist weitgehend bräunlich. Jedoch ist der Hut gerade dabei aufzubrechen.
Garten-Riesenschirmling4
Blick von schräg oben auf ganz junge Exemplare. Die Huthaut ist noch durchgängig bräunlich und bricht noch nicht auf und ist auch noch nicht schuppig. Die Fruchtkörper wachsen regelrecht aus Knollen.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Safran-Schirmpilz (essbar)
Safran-Schirmpilz1
Normalerweise ist ein Safranschirmling nicht gebuckelt. Hier ist die Besätigung von der Ausnahme.
Safran-Schirmpilz2
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß und gedrängt.
Safran-Schirmpilz3
Frontalansicht. Dieses Exemplar ist noch relativ jung. Man erkennt, dass die Schuppen bis zum Hutrand reichen ohne dabei weniger zu werden.
Safran-Schirmpilz4
Blick auf die Hutunterseite. Besonders zu Beachten ist aber die Schnittstelle am Stiel, die sich sofort rötlich verfärbt hat.

Parasolpilz (essbar)
Parasolpilz1
Ansicht von schräg oben auf die Hutoberfläche. Gut zu erkennen sind die dunklere Hutmitte und die Schuppen, die zum Rand hin weniger werden.
Parasolpilz2
Frontalansicht auf einen Parasolpilz. Auch hier kann man wieder erkennen, dass die Schuppen zum Rand hin deutlich weniger werden. Dieses Exemplar befindet sich im jungen bis mittleren Alter.
Parasolpilz3
Frontalansicht. Ausgezeichnet sind der Buckel und der gut ausgeprägte Ring zu erkennen. Ebenfalls gut erkennbar ist die dunkle Natterung des Stieles.
Parasolpilz4
Blick auf die Hutunerseite. Die Lamellen sind weiß, sehr dicht stehend und nicht am Stiel angewachsen.

Sternschuppiger Riesenschirmpilz (essbar)
Sternschuppiger Riesenschirmpilz1
Frontalansicht. Gut zu erkennen sind der Buckel und die großen Schollen um die Hutmitte. Die Hutoberfläche ist graubräunlich überfasert.
Sternschuppiger Riesenschirmpilz2
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen stehen insgesamt sehr dicht und sind weißlich bis cremefarben; stellenweise auch mit ockernen Farbtönen. Was man hier leider nicht erkennen kann ist, dass die Lamellen am Stiel nicht angewachsen sind.
Sternschuppiger Riesenschirmpilz3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Ring ist wie hier meistens einfach.
Sternschuppiger Riesenschirmpilz4
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Bei diesem Exemplar haben es einzelne Schuppen sogar bis in Richtung Hutrand geschafft; wobei die Anordnung etwas sternförmig ist. Gut zu erkennen ist auch die borstige Hutoberfläche.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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