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Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus)


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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
4 cm - 15 cm breit; hellbraun bis dunkel rotbraun, in der Mitte oft dunkler (fast schwarz) ; anfangs kegelig glockig und oft runzelig, dann gewölbt bis ausgebreitet, meist gebuckelt, Oberfläche glatt, eingewachsen radialfasrig, matt bis seidig glänzend, Rand nicht gerieft
Hutunterseite:
abgerundet, frei, gedrängt, breit, bauchig, mit Zwischenlamellen, jung weißlich, später rosa-lachsrötlich
Stiel:
max. Stielgröße 12 cm, max. Stielbreite 2 cm; zerbrechlich, faserig, weißlich mit dunklen Längsfasern
Fleisch:
dünn, weich, weiß
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
fleischrosa, breitelliptisch, glatt, ohne Keimporus [Bild]
typ. Begleitpflanze:
Dornfarn
Geruch:
rettichartig
Geschmack:
mild, später bitterlich
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubholz , Nadelholz , an / auf Baumstümpfen , auf Laubholzreste
Wachstum:
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober , November


Rehbrauner Dachpilz1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:19x

Erscheinungsf. (3)
Ergiebigkeit Sterne (2.89)
Vorkommen Sterne (2.84)
Geschmack Sterne (2.89)
Verwendbarkeit Sterne (2.68)

Gesamtwert: Sterne (2.86)
(Punkte)


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Der Rehbraune Dachpilz ist in kleinen Mengen für Mischpilzgerichte geeignet. In großen Mengen entwickelt er einen dominanten, bitteren Geschmack.

 

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Rehbrauner Dachpilz1
Ansicht von schräg oben auf ein Exemplar im mittleren Altersstadium. Die bräunliche Hutoberfläche glänzt seidig und ist gebuckelt.
Rehbrauner Dachpilz2
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Teilweise lässt sich auch die runzelige Hutoberfläche noch erkennen.
Rehbrauner Dachpilz3
Ansicht auf den Stiel. Der Stiel ist zerbrechlich und faserig. Auf weißlichem Grund besitzt er dunkle Längsfasern.
Rehbrauner Dachpilz4
Blick auf die Hutunterseite eines alten Exemplars. Die Lamellen sind lachsrötlich und nicht am Stiel angewachsen. Die Lamellen sind auch noch im Alter relativ dicht stehend und es gibt Zwischenlamellen.
 

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doppelgänger

Breitblättriger Rübling (schwach giftig)
Breitblättriger Rübling2
Ansicht von leicht schräg oben. Hier geht die Oberfläche mehr ins Bräunliche. Erkennbar sind auch Einrisse am Hutrand.
Breitblättriger Rübling1
Frontalansicht auf mehrere Exemplare. Erkennbar sind die graue/graubraune Hutoberfläche sowie die Radialfasern. Der Pilz wächst immer auf Holz - dieses auch in der Erde vergraben sein kann.
Breitblättriger Rübling4
Ansicht von schräg oben auf die Hutoberfläche auf ein Exemplar im jungen bis mittleren Altersstadium. Gut zu erkennen sind auch hier die eingewachsenen Radialfasern.
Breitblättriger Rübling3
Blick auf die Hutunterseite. Deutlich erkennbar sind die entfernt stehenden Lamellen sowie die klare Ausbuchtung am Stiel.

Grünlichgrauer Dachpilz (giftig)
Grünlichgrauer Dachpilz1
Frontalansicht auf einen Grünlichgrauen Dachpilz. Zu erkennen ist der etwas niedergedrückte Hut (altes Exemplar) inkl. Buckelung.
Grünlichgrauer Dachpilz2
Ansicht auf die Huntunterseite. Wie bei einigen anderen Dachpilzen auch ist die Lamellenfarbe erst einmal weiß, die später durch die Sporen rosa wird. Die Lamellen sind relativ engstehend.
Grünlichgrauer Dachpilz3
Ansicht von oben. Hier kann man jetzt deutlich die dunklere Hutmitte inkl. Buckel erkennen. Auch die feine Radialfaserung lässt sich wahrnehmen.
Grünlichgrauer Dachpilz4
Nahansicht auf den Hut. Wieder kann man die feine Radialfaserung, den Buckel sowie die grünlichgraue Hutfarbe erkennen.

Runzeliger Dachpilz (ungenießbar)
Runzeliger Dachpilz1
Ansicht von oben. Der Hut erscheint in insgesamt bräunlichen Farbtönen.
Runzeliger Dachpilz2
Nahansicht. Die Oberfläche ist von der Hutmitte her runzelig-aderig.
Runzeliger Dachpilz3
Frontalansicht. Der Hut ist stumpf gebuckelt. Der Stiel ist graubräunlich und weißlich überfasert bis geflockt und etwas glänzend.

Schwarzschneidiger Dachpilz (essbar)
Schwarzschneidiger Dachpilz1
Blick von oben. Die Hutoberfläche zeigt sich in bräunlichen Farbtönen, die aber häufig auch dunkler sein kann als auf diesem Bild. Die oft etwas runzelige Hutoberfläche (besonders bei jungen Exemplaren) ist bei Dachpilzen typisch.
Schwarzschneidiger Dachpilz2
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen stehen gedrängt und sind nicht am Stiel angewachsen.
Schwarzschneidiger Dachpilz3
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Hier kann man beim genauen Hinsehen (bitte Bild zur Großansicht anklicken) ein wichtiges Merkmal sehen - die schwarz gefärbten Lamellenschneiden.

Rosastieliger Dachpilz (essbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Schwarzflockiger Dachpilz (ungenießbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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