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Grünling
(Tricholoma equestre)


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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
tödlich giftig
Hut (ggf. Fruchtkörper):
5 cm - 12 cm breit; gelbgrünlich, braungelb oder gelbolivbraun; jung halbkugelig-glockig, bald konvex, breit gebuckelt, dickfleischig, mit eingewachsenen, bräunlich gelben Schüppchen, Oberfläche feucht klebrig, Rand anfangs stark eingebogen
Hutunterseite:
Lamellen tief ausgebuchtet angewachsen, dicht stehend, hell schwefelgelb bis zitronengelb
Stiel:
max. Stielgröße 10 cm, max. Stielbreite 3 cm; zylindrisch, z. T. etwas keulig, voll, glatt oder auch etwas faserschuppig, Spitze weißlich, abwärts gelbgrünlich bis bräunlich gelb
Fleisch:
weiß bis gelblich, an der Stielrinde oft gelbgrünlich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, breitelliptisch, glatt, hyalin
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
schwach mehlartig
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
sandiger Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , unter Kiefern , Sandböden
Wachstum:
September , Oktober , November , Dezember


kein Bild

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Der Grünling galt bis in die 2000-er als beliebter Speise- und Marktpilz. Heute weis man, dass der Genuss des Grünlings zu einer tödlichen Muskeldegeneration führen kann. Es gibt bereits dokumentierte Todesfälle. Den Grünling findet man meist im sandigen Nadelwald unter Kiefern und ist weit verbreitet; aber selten. Der Grünling fällt in Deutschland unter die Bundesartenschutzverordnung.

 

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doppelgänger

Grüner Knollenblätterpilz (tödlich giftig)
Grüner Knollenblätterpilz1
Ansicht von schräg oben. Hervorragend zu erkennen ist die offen stehende (nicht anliegend!), weiße Volva. Auch die typisch grünliche Hutfarbe ist erkennbar.
Grüner Knollenblätterpilz2
Ansicht auf die Hutunterseite. Erkennbar sind die weißen, gedrängten, am Stiel nicht angewachsenen Lamellen. Gut zu erkennen ist auch die grünliche Verfärbung am Ring.
Grüner Knollenblätterpilz3
Frontalansicht auf ein junges Exemplar. Auffällig ist die markant grünliche Hutfarbe.
Grüner Knollenblätterpilz4
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Markant ist die grünliche Verfärbung am Ring.

Schwefel-Ritterling (schwach giftig)
Schwefel-Ritterling1
Ansicht von schräg oben. Erkennbar ist der gewölbte, schwefelgelbe Hut. Beim linken Exemplar erscheint die Hutform in einer abgeflachteren Variante mit leichtem Buckel.
Schwefel-Ritterling2
Ansicht vom oben. Hier kann man jetzt beim genauen Hinsehen auch beim größeren Exemplar einen kleinen Buckel in der Hutmitte sehen. Zudem zeigt die Hutmitte hier eine leichte, braunrötliche Verfärbung bzw. Schuppung.
Schwefel-Ritterling3
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind nicht gedrängt und ausgebuchtet (mit einem Zahn) am Stiel angewachsen. Der Stiel ist ebenfalls schwefelgelblich und typisch verbogen.
Schwefel-Ritterling4
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die relativ breiten, schwefelgelben Lamellen.

Seifen-Ritterling (schwach giftig)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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