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Behangener Faserling
(Psathyrella candolleana)


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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 7 cm breit; feucht: ocker bis gelbbraun, trocken: blass cremefarben bis fast weiß, z. T. leichte Lilatöne; erst halbkuglig, später flach mit stumpfen Buckel, im Jungzustand ist der Hutrand oft mit Velumresten behangen. Die Hutmitte ist oft etwas dunkler als der Rest.
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel angeheftet und dicht stehend, anfangs weißlich cremefarben, später grau- bis braunlila, alt schokoladenbraun
Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite 0.9 cm; hohl, zerbrechlich, glatt, glänzend, weiß und ringlos
Fleisch:
sehr brüchig
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
dunkel violettbraun [Bild]
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubholz , Laubwald
Wachstum:
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober


Behangener Faserling1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:10x

Erscheinungsf. (2.2)
Ergiebigkeit Sterne (3.3)
Vorkommen Sterne (2.6)
Geschmack Sterne (3.1)
Verwendbarkeit Sterne (2.8)

Gesamtwert: Sterne (2.8)
(Punkte)


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Der Pilz wird oft nicht den Speisepilzen zugeordnet. In vielen Pilzbüchern gilt er auch als ungenießbar, was hauptsächlich an der kleinen Erscheinungsform und der Brüchigkeit liegt. Als Suppenpilz ist er aber dennoch zu gebrauchen. Am besten selber testen, denn giftig ist er nicht. In Mitteleuropa ist er weit verbreitet.

 

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Behangener Faserling1
Blick von schräg oben auf verschiedene Exemplare. Bei einigen jugen Exemplaren lässt sich noch der behangene Hutrand erkennen.
Behangener Faserling2
Frontalansicht. Auch hier lässt sich der typisch behangene Hutrand sehr gut erkennen.
Behangener Faserling3
Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Hutform ist hier bereits deutlich abgeflacht mit einem dunkleren Buckel. Zudem geht die Hutfarbe hier eindeutig ins Weißliche.
Behangener Faserling4
Blick auf die Hutunterseite. Die engstehenden und ausgebuchtet, angehefteten Lamellen zeigen eine deutliche Rosafärbung.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Wässriger Mürbling (essbar)
Wässriger Mürbling1
Ansicht auf junge Exemplare. Zu erkenenn ist das büschelige Wachstum. Die Hutform ist noch halbkugelig bis glockig.
Wässriger Mürbling2
Ansicht auf ein liegendes Exemplar im mittleren Altersstadium. Die Hutform ist hier gewölbt und die Hutfarbe ist rotbräunlich. Die leichte Marmorierung am Stiel kann man erkennen.
Wässriger Mürbling3
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind angewachsen und nur mäßig gedrängt. Beim genauen Hinsehen kann man die helleren (weißlichen) Schneiden erkennen. Es gibt auch zahlreiche Zwischenlamellen.
Wässriger Mürbling4
Blick von schräg oben. Rechts sieht man jüngere, links etwas ältere Exemplare. Die Stiele wirken insgesamt weißlich, die Hüte bräunlich.

Schmalblättriger Faserling (essbar)
Schmalblättriger Faserling1
Ansicht von leicht schräg oben auf zwei Exemplare. Der Hut zeigt sich in bräunlichen Farbtönen (bei Trockenheit auch bis fast weiß, hygrophan). Der Hutrand ist etwas heller und ist durchscheinend gerieft.
Schmalblättriger Faserling2
Blick von Oben. Hier kann man bereits etwas erkennen, dass die Hutoberflächen hygrophan sind und (bei Trockenheit) sehr stark ausblassen können.
Schmalblättriger Faserling3
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen stehen ziemlich eng und sind am Stiel angewachsen. Jung sind sie cremefarben und werden im alter immer dunkler bis sie schokoladenbraun sind. Oft lässt sich ein lilafarbener Beiton erkennen. Die Schneiden sind weiß gefärbt, was man insbesondere bei alten Exemplaren gut erkennen kann.
Schmalblättriger Faserling4
Nahansicht. Hier lässt sich sehr gut die durchscheinende Hutriefung erkennen.

Bewimperter Filzkrempling (ungenießbar)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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