Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
2
cm - 12 cm
breit; gelbbraun, graubraun; 15-50 cm hoch, (gesamt) bis zu 15 kg schwer, zahlreiche einzelne Hüte (fächer- bis muschelförmig) wachsen aus einem gemeinsamen Strunk, Oberfläche runzelig, gefasert, ungezont
Hutunterseite:
Röhren 2-4 mm lang, weiß, Poren vieleckig, weißlich cremefarben, nicht schwärzend, am Stiel herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 5
cm, max. Stielbreite 4
cm; kurz seitlich gestielt, weißlich bis ockerlich
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Wissenswertes
Der Gemeine Klapperschwamm ist weit mehr als nur ein Speisepilz; in der asiatischen Naturheilkunde wird er seit Jahrhunderten unter dem Namen Maitake (Tanzpilz) als hochgeschätzter Vitalpilz geführt. Sein Name rührt angeblich daher, dass Pilzsammler vor Freude tanzten, wenn sie ein Exemplar dieses seltenen und wertvollen Pilzes fanden.
Ökologie und Vorkommen: Als Schwächeparasit siedelt er sich bevorzugt an der Basis alter Eichen an, seltener an Buchen oder anderen Laubbäumen. Dort verursacht er eine intensive Weißfäule, indem er das Lignin des Holzes abbaut. Der Pilz ist standorttreu: Wenn du einmal einen Klapperschwamm gefunden hast, stehen die Chancen gut, dass er im nächsten Jahr am selben Baum erneut erscheint. Er fruchtet meist von August bis Oktober.
Kulinarik und Merkmale: Kulinarisch zeichnet er sich durch ein nussiges, sehr würziges Aroma und eine feste, aber zarte Konsistenz aus. Wichtig ist, nur junge Exemplare zu sammeln, da der Pilz im Alter zäh und leicht bitter werden kann. Er lässt sich hervorragend braten oder für kräftige Suppen verwenden.
Wichtige Unterscheidung: Vorsicht ist geboten bei der Verwechslung mit dem Riesenporling. Dieser verfärbt sich bei Druck oder Anschnitt jedoch schwärzlich, während der Klapperschwamm seine Farbe behält.
Ansicht von leicht schräg oben. Die Oberfläche der einzelnen Hüte zeigen sich meist in graubräunlichen Farbtönen; zudem sind die Oberflächen etwas gerunzelt. Hier zu bemerken: normalerweise bildet der Pilz VIEL mehr einzelne Hüte als hier zu sehen aus.
Frontalansicht. Auf der Hutunterseite finden sich weißliche Poren, die am Stiel herablaufen.
Wichtiger
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Ansicht von schräg oben. Das Wachstum erfolgt aus einem gemeinsamen Strunk. Hieraus wachsen wieder zahlreiche Verästelungen (ähnlich wie bei einem Baum oder Busch).
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist häufig vertieft bis genabelt; der Rand ist besonders bei den älteren Exemplaren wellig. Insgesamt sind die Hüte sehr dünn.
Nahansicht. Die weißen Poren laufen weit am Stiel herab.
Nahansicht. Die hell- bis graubräunlichen Hutoberflächen zeigen sich insgesamt radialfaserig.
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